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Adorf: Ortsvorsteher fordert 30er-Zone

Verkehr Bernd Bochmann kämpft für mehr Sicherheit

Adorf. 

Adorf. Seit vielen Jahren wird die Hauptstraße aufgrund von Straßensperrungen in umliegenden Ortschaften immer wieder als Umleitung genutzt. Momentan finden Arbeiten entlang der B180 in Burkhardtsdorf statt, weshalb der gesamte Verkehr durch den Neukirchner Ortsteil geleitet wird. Daraus ergibt sich allerdings eine ernste Gefahr für Fußgänger und Autofahrer.

Gefahr für Fußgänger groß

"Das Hauptproblem sind große und schwere LKWs, insbesondere an den Engstellen im oberen Ortsteil. Dadurch ist die Gefahr für entgegenkommende Fahrzeuge und auch für Fußgänger groß, da an einigen Passagen keine Gehwege vorhanden sind", sagt Ortsvorsteher Bernd Bochmann. Der 70-Jährige macht sich deshalb zusammen mit Anwohnern des Ortes dafür stark, dass vom Gasthof bis zum Ortsausgang Richtung Burkhardtsdorf in beiden Fahrtrichtungen eine 30 km/h Zone für LKWs eingerichtet wird. Um ihren Wunsch in die Tat umzusetzen, ist die Gemeinde an das Landratsamt Erzgebirgskreis herangetreten. Anschließend kam es zu einer Ortsbegehung mit dem Referat Straßenbau sowie einer mündlichen Zusage, dass teilweise eine 30er Zone für LKWs eingerichtet werden soll. Da haben sich Bernd Bochmann und die Gemeinde allerdings zu früh gefreut. "Ein weiteres Anliegen war es uns, dass die beiden 30er Zonen vor der Schule und am Gasthof zusammengelegt werden. Dazwischen befindet sich ein Teilabschnitt auf einer Länge von 150 Metern in einer Kurve, in dem 50 km/h erlaubt sind.

Durch unübersichtliche Kurvenlage besteht eine höhere Unfallgefahr

Durch diese unübersichtliche Kurvenlage besteht eine höhere Unfallgefahr", sagt Bernd Bochmann. Dieser Wunsch wurde allerdings direkt abgelehnt, da es in diesem Teilabschnitt bisher noch keinen Unfall gegeben hat. "Offensichtlich muss erst etwas passieren, bis es zu einer Veränderung kommt", fährt Bernd Bochman fort. In diesem Zusammenhang wurde auch die 30er Zone für LKWs abgelehnt, mit der Begründung, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit von LKWs bei 36 km/h liegen würde. Der Ortschaftsrat beschloss daraufhin in Widerspruch zu gehen.



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