Adventskalender in vielfältigen Formen

BRAUCHTUM Schokolade hinter Türchen

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Helga Spiller zeigt auf ihrem Winterberg auch einige Adventskalender, darunter ein Weihnachtshaus. Foto: Armin Leischel

Raschau. Helga Spiller aus Raschau ist begeistert: "Ich hätte nicht gedacht, welche wunderbare Vielfalt an Adventskalender es gibt." Einige hat sie auf ihrem Winterberg platziert.

Adventskalender entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Die eigentlichen Ursprünge lassen sich jedoch bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Ein Novum: Es gibt sogar Kalender mit 25. Türchen. Der Grund: In einigen Ländern Amerikas, Asiens oder Australiens wird Weihnachten am 25. Dezember gefeiert. Im Jahr 1902 veröffentlichte die Evangelische Buchhandlung in Hamburg den wohl ersten gedruckten Adventskalender: Eine Weihnachtsuhr für Kinder, die in der Handhabung absolut vergleichbar ist mit jener, die 1922 bei der St. Johannis Druckerei erschienen ist. Ab dem Jahre 1958 gab es dann die ersten mit Schokolade gefüllten Adventskalender.

Heute finden sich hinter den 24 Türchen eines typischen gekauften Produkts neben den Bildchen oftmals Schokoladenstücke mit verschiedenen "weihnachtlichen" Motiven und teilweise sogar Spielzeug oder Selbstgebasteltes.