Adventszeit im Erzgebirge: "Ageschubn werd!" in Zschorlau

Das Pyramidenanschieben gibt es in Zschorlau schon seit 20 Jahren

Zschorlau

Es dauert nicht mehr lange und in Zschorlau heißt es wieder: "Ageschubn werd!" Die Vorfreude auf die Adventszeit steigt, denn in diesem Jahr steht ein besonderes Jubiläum an: die Zschorlauer Ortspyramide wurde 2005 erstmalig angeschoben - und feiert somit 20-jähriges Bestehen.

Der Erzgebirgszweigverein Zschorlau, der Passionsspielverein, der Verein der Freiwilligen Feuerwehr und die Fleischerei König laden am 29. November zum Pyramidenanschieben ein.

Das erwartet die Besucher

Das Programm beginnt 16 Uhr. Mit dabei sind Kinder der Grundschule Zschorlau und der Allianzposaunenchor. Im Haus der Vereine gibt es bereits ab 15 Uhr Kaffee und Stollen und ab 14 Uhr lädt die Klöppelschule zu Schauschnitzen- und klöppeln ein. Die Verkaufsstände im Außenbereich öffnen 15 Uhr.

Die Pyramidenfiguren

Das Team der Hubrig Volkskunst in Zschorlau kümmert sich um die Zschorlauer Pyramidenfiguren - 22 inklusive Bäume. Die alljährlichen Reparaturen, die notwendig werden, sind zeitaufwendig. Eine Person ist gut vier Wochen damit beschäftigt. Das Ganze ist eine Sponsoringleistung der Hubrig Volkskunst, die die Figuren einst auch hergestellt hat. "Die Figuren sind stellenweise so stark angegriffen, weil durch die Witterungseinflüsse der Pilz reingewandert ist, dass wir schon letztes Jahr manche zur Hälfte neu machen mussten", erzählt Chris Hubrig: "Wir haben die offenen Stellen mit Kunstharz ausgefüllt." Die Figuren in Schuss zu halten, da steckt eine Menge Arbeit drin. Wie Hubrig erklärt, sei man in die Zukunft gedacht, drauf und dran, wenn das richtige Konzept steht, auch die großen Figuren irgendwann in Form eines 3D-Drucks zu gestalten. "Man muss sehen, welche Plastik nutzt man, wie baut man die Figur auf und welche Farbe benutzt man, die auch hält. Da wird es vorher einige Tests geben müssen", so Hubrig.

Im Zschorlauer Ortsteil Burkhardtsgrün, wo die Pyramidenfiguren kleiner sind, hat man das Projekt bereits umgesetzt. In Zschorlau werden die aktuellen Figuren, alles typisch erzgebirgische Szenen, sicher noch ein paar Jahre stehen. 

 

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