Akteure ziehen positive Bilanz

Resümee Landesgartenschau in Oelsnitz schließt in wenigen Tagen die Tore

Die 7. Sächsische Landesgartenschau in Oelsnitz geht in die finale Runde: bis 11. Oktober haben Gartenfreunde noch Gelegenheit, sich die Schau anzusehen. Die Verantwortlichen der Landesgartenschaugesellschaft ziehen schon jetzt eine erste Bilanz und die fällt sehr positiv aus. Geschäftsführer Jochen Heinz hat schon einige Gartenschauen angeführt. Aus Erfahrung sagt er: "Das Wetter spielt bei einer Landesgartenschau immer eine wesentliche Rolle. Damit steht und fällt alles." Schmunzelnd fügt er an: "Der Wettergott muss irgendwie mit einen Oelsnitzer verwandt sein, denn von der Seite her hat alles gepasst."

Trotzdem gab es kritische Punkte: "Wir hatten zwei Hitzeperioden, die uns Sorgen bereitet haben, doch wir haben die Aufgabe gemeistert." Geschäftsführerin Anje Lohse freut sich schon jetzt über 390.000 Besucher. Man ist optimistisch, dass man in Oelsnitz die Marke von 400.000 in den letzten Tagen noch erreicht. Bei einer Besucher-Umfrage, so Lohse, habe sich herausgestellt, dass 52 Prozent der Gäste aus der Region Chemnitz und dem Erzgebirge kamen. Was das Finanzielle angeht, ist man optimistisch, dass man aus der Landesgartenschau mit einer schwarzen Null rausgeht. Genaues könne man allerdings erst nach Abschluss sagen. Der Investitionshaushalt lag bei 14 Millionen Euro und der Durchführungshaushalt bei 5 Millionen Euro. Bürgermeister Bernd Birkigt sagt: "Es war ein tolles Halbjahr, was wir erleben durften. So langsam zieht jetzt etwas melancholische Stimmung ein.

Die Blütenträume sind vergänglich und die Lebensräume, die hier geschaffen wurden, rücken für uns als Stadt immer mehr in den Vordergrund." In den nächsten Tagen gibt es noch einiges zu erleben, auch kulturell, bis sich die Tore der landesgartenschau schließen.