Aktion: "Aue liest" an ungewöhnlichen Orten

Literatur In Aue und Bad Schlema dreht sich bereits zum fünften Mal alles um die Lieblingsbücher

Aue. 

Aue. Die Aktion "Aue liest" startet am 3. Mai in die fünfte Runde. Das Besondere: nach der Fusion von Aue und Bad Schlema sind beide Ort bei der ganztägigen Leseaktion mit eingebunden. So lesen buchverrückte Auer und Bad Schlemaer aus ihren Lieblingsbüchern vor und das an ganz unterschiedlichen und stellenweise ungewöhnlichen Orten.

Lesen an Shakespeares Todestag

Interessant ist: der Welttag des Buches am 23. April ist Shakespeares Todestag. Dass am 3. Mai gelesen wird, dafür gibt es einen Grund: zu Shakespeares Zeiten hatte der julianische Kalender Gültigkeit und danach starb Shakespeare am 23. April 1616. Als im Jahre 1752 auch in England der gregorianische Kalender eingeführt worden ist, hat sich das Datum um 10 Tage, also auf den 3. Mai verschoben.

Ungewöhnliche Leseorte mit vielen Überraschungen

An diesem Tag ist in Aue-Bad Schlema auch Shoppingnacht und man versucht beides zu verknüpfen, das Einkaufserlebnis und die Literatur. Wie die Initiatorin des Leseaktion Silke Skorzus erklärt, wird es diesmal eine besondere Aktion für kleine Leser und Zuhörer geben: Kinder können ihr Lieblingsbuch mitbringen und am Aue-Liest-Stand auf dem Altmarkt wird daraus vorgelesen. Wer von den Steppkes als Buchfigur verkleidet vorbeischaut, kann kostenlos ein Stockbrot an der Feuerschale backen.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schlema wird 18 bis 22 Uhr gelesen und zwar "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt." In der Buchhandlung Fischer in Aue startet 21:30 Uhr eine Pyjamaparty - dort wird Stadtsprecherin Jana Hecker Besucher überraschen und im Schaufenster selbstverfasste Spukgeschichten vorlesen. Für Besucher von Aue liest wird es auf jeden Fall spannend, denn die Themen sind bunt gemischt. Die Lese-Liste wird unter www.aue.de veröffentlicht.