Aktion zum Geburtstag: Gesundheitsbad Actinon feiert in Bad Schlema

Anlass Bade- und Saunalandschaft Bad Schlema wird 22 Jahre

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Im Gesundheitsbad Actinon in Bad Schlema wird heute der 22. Geburtstag gefeiert, natürlich unter Einhaltung der Hygienerichtlinien. Aktuell dürfen sich 433 Personen gleichzeitig im Haus aufhalten. Der Geburtstag jetzt ist das erste Jubiläum nach dem Lockdown im Frühjahr, dass in diesem Jahr in der Bade- und Saunalandschaft begangen werden kann. Ob Klangschalenmeditation in der Blockhaussauna, musikalische Wassergymnastik im großen Therapiebecken, eine Autogrammstunden mit dem neuen Brunnenmädchen Sarah Vogel ab 16 Uhr oder auch faszinierende Lichteffekte mit musikalischer Umrahmung in der Badelandschaft ab 17 Uhr - für Besucher gibt es heute einiges zu erleben.

Top Kurort 2021 - Qulitätssiegel bestätigt

Passend zum Geburtstag gab es jetzt einen besonderen Grund zur Freude. Nachdem die Kurgesellschaft Schlema für alle Bereiche das Qualitätssiegel Service Qualität Deutschland Stufe III vom Landestourismusverband Sachsen bestätigt bekommen hat man sich laut einer Studie des Nachrichtenmagazins Focus auch im Jahr 2021 wieder Top-Kurort nennen kann, gibt es jetzt vom Freistaat Sachsen und vom Bund eine Förderung in Höhe von rund 15,64 Millionen Euro für die Modernisierung und Erweiterung des Kurmittelhauses in Aue-Bad Schlema. Das entspricht 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Gesamt-Investition einschließlich Eigenanteil liegt bei rund 19,48 Euro. Für die Kurgesellschaft Schlema ist diese Maßnahme das größte Bauprojekt seit der Eröffnung des Bades im Jahr 1998. Geplant ist unter anderem der Neubau eines Schwimmerbeckens im Außenbereich sowie die Errichtung eines neuen Therapiebeckens für Menschen mit Handicap und für Gruppentherapien. Geplant sind vier Bauabschnitte, die sich bei laufendem Betrieb über fünf Jahre verteilen. Die Planung sieht vor, dass die Modernisierung im Jahr 2026 komplett abgeschlossen ist und alle Bereiche erneuert sind.

Investition in die Zukunft

Die Modernisierung und Erweiterung packt man vor dem Hintergrund an, ein zeitgemäßes Angebot für Besucher und Gesundheitstouristen zu schaffen. Man möchte die Besucherzahlen weiter steigern, bestehende Arbeitsplätze auf lange Sicht sichern und zusätzliche Arbeitsplätze im Therapie- und Badbereich schaffen. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig ist überzeugt, dass die gesamte Tourismuswirtschaft im Westerzgebirge von der Modernisierung profitieren wird. Das Kurmittelhaus sei ein touristischer Leuchtturm der Region. Die Investition trage dazu bei, so Dulig, Aue-Bad Schlema als Gesundheits- und Erholungszentrum weiterzuentwickeln und den Aktiv- und Gesundheitstourismus zu stärken. Dieses Projekt sei von herausragender Bedeutung, sagt Dr. Kathrin Bösecke-Spapens, Geschäftsführerin der Kurgesellschaft Schlema, die von Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und einer nachhaltigen Entwicklung Bad Schlemas spricht hin zu einem modernen und attraktiven Ort für Gesundheitsurlauber und Erholungssuchende.