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Aktivitäten fördern den Teamgeist

Sommercamp Jugendclub vereint Spaß mit sozialer Arbeit

Zschopau. 

Zschopau. Interessante Unternehmungen mit sozialer Arbeit zu verknüpfen, ist ein großes Anliegen der Mitarbeiter des Zschopauer Jugendclubs "High Point". Dieses Vorhaben wurde in diesen Sommerferien wieder in die Tat umgesetzt - und zwar mehrfach. Nachdem es zuvor bei einem Basketballcamp in erster Linie um die Suchtgefahr durch Drogen gegangen war, drehte sich beim Sommercamp am Zschopauer Bootshaus viel um das Thema Gewaltprävention.

Auch über Mobbing wurde gesprochen, wobei trotz dieser ersten Themen der Spaß nie zu kurz kamen. Schließlich konnten sich die 20 Teilnehmer im Alter von 7 bis 14 Jahren vier Tage lang bei sportlichen Aktivitäten austoben.

Fester Bestandteil: Eine Bootsfahrt

"Bootfahren gehörte jeden Tag dazu", berichtet Jugendclub-Leiter Mathias Raschke, der sich zusammen mit seiner Kollegin Martina Oehme auch sonst ein buntes Programm einfallen ließ. Minigolf gehörte ebenso dazu wie Volleyball und ein Schnick-Schnack-Schnuck-Turnier. So wurden die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Weise an die wichtigen Themen herangeführt. "Denn Teamwork spielt dabei immer eine wichtige Rolle", erklärt Raschke: "Dabei merkt jeder, wie wichtig es ist, Freunde zu haben."

Mit Ronny Scheidthauer hatten die Zschopauer auch einen Experten eingeladen. Der Sozialpädagoge vom Regenbogenbus-Verein setzte ebenfalls auf die lockere Art und baute zu Beginn einen Slackline-Parcours auf. Hier kam es auf Teamgeist und Kommunikation an, denn jeder musste beim Balancieren zwei Personen seines Vertrauens bestimmen, die ihm beim Meistern der Herausforderung halfen. "Das Vertrauen muss da sein", sagte Scheidthauer - und meinte damit weit mehr als nur die Slackline.



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