Aktuelle Entwicklung bekommt man auch im Forst zu spüren

Krise Waldarbeiter gehen weitestgehend, wie gewohnt, ihren Tätigkeiten nach

Eibenstock. 

Das normale Leben ist wegen des Corona-Virus aktuell stark eingeschränkt und stellenweise kommt es nahezu zum Erliegen. Die Folgen der Entwicklung bekommt man auch in der Forstwirtschaft zu spüren. Das viele Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten ist die eine Sache. Aufgrund fehlender Mitarbeiter haben  auch einige Sägewerke haben zu kämpfen. Wie es vom Sachsenforst heißt, erweise sich aktuell der Export von Holz als schwierig bis unmöglich. Doch der Wald kennt keinen Stillstand und die Forstleute gehen im Wald weitestgehend, wie gewohnt, ihren Tätigkeiten nach. Auch Mitarbeiter, die sonst im Innendienst beschäftigt sind, übernehmen jetzt Aufgaben im Wald. Das diene dazu, die Ansteckungsgefahr im Forstamt so gering wie möglich zu halten. Ob die Suche nach Schadholz, die von Stürmen im Januar und Februar verursacht worden sind oder auch die Kontrolle auf Sicherheit, was Hochsitze und Besuchereinrichtungen angeht - solche Aufgaben sind es, die übernommen werden. 

Helfende Hände fehlen
Durch Einreisebeschränkungen fehlen aktuell auch die Lohnunternehmen aus osteuropäischen Staaten, die den Waldarbeitern des Forstbezirks Eibenstock bei der Pflanzung normalerweise unterstützen. So sind es jetzt die Waldarbeiter im Forstbezirk Eibenstock, die den Hauptanteil der Pflanzung übernehmen und damit täglich länger arbeiten als üblich. Unterstützung gibt es von den Forstwirtschaftsmeistern, den Waldarbeiter, die sonst die Forstbezirkstechnik fahren, durch die Revierförster und wie bereits erwähnt, durch Mitarbeiter des Innendienstes. Die haben jetzt Gelegenheit, ihre Fertigkeiten wieder einmal auffrischen und zu sehen, was die Waldarbeiter leisten. Natürlich gelten auch beim Sachsenforst verschärfte Hygienemaßnahmen und es gilt bei denTätigkeiten die Mindestabstände einzuhalten.

Wald wird klimafit gemacht
Im Forstbezirk Eibenstock werden überwiegend Weiß-Tannen und Buchen unter älterer Fichtenbestände gepflanzt, um den Wald klimafit zu machen. Diese seien charakteristisch für den Bergmischwald, heißt es vom Sachsenforst. Bisher ist die Natur dem Forst mit einer eher nass-kalten Witterung entgegenkommend. Doch der Frühling kommt und tausende junge Bäumchen warten darauf, in die Erde gebracht zu werden. Gepflanzt werden in Bachtälchen und feuchten Senken Erle, Ahorn und Ulme. Die lichtliebenderen und trockenheitsresistentere Eichen und Douglasien werden auf den Schadflächen eingebracht, die letztes Jahr durch Borkenkäfer entstanden sind.