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Alarmstufe 1 an der Zschopau

Hochwasser Fluss und Bäche im mittleren Erzgebirge treten leicht über ihre Ufer

Zschopau. 

Zschopau. Obwohl es tagsüber größtenteils trocken blieb, haben sich am Donnerstag einige sorgenvolle Blicke auf die Gewässer im mittleren Erzgebirge gerichtet. Das Tauwetter der vergangenen Tage sowie der nächtliche Regen hatten die Pegel deutlich steigen lassen. Folge war unter anderem ein morgendlicher Einsatz der Feuerwehr Waldkirchen, die zu einem Teich ausrücken musste. Auch in Zschopau wurden die Auswirkungen deutlich, denn der sonst so beliebte Wander- und Radweg entlang der Zschopau in Richtung Wilischthal stand unter Wasser und konnte nicht mehr benutzt werden.

Die Entwicklung veranlasste das Landeshochwasserzentrum dazu, an der Pegelmessstelle der Zschopau in Hopfgarten die Alarmstufe 1 auszurufen. Das gleiche galt für die Flöha, deren Pegel regelmäßig in Olbernhau gemessen wird. Allerdings handelt es sich bei der 1 um die niedrigste von vier Alarmstufen. Verbunden ist damit erst der Meldebeginn. Die zweite Stufe, die zum Beispiel an der Zwönitz bei Burkhardtsdorf ausgerufen wurde, betrifft den Kontrolldienst. Darüber kommen der Wachdienst (3) sowie die Hochwasserabwehr (4). Also werden erst bei der höchsten Alarmstufe wichtige Vorkehrungen getroffen.

Soweit war es am Donnerstag an der Zschopau noch nicht. Und doch war Vorsicht geboten, denn einige Wege entlang der Ufer konnten nur noch teilweise oder gar nicht mehr genutzt werden. Außerdem entwickelten selbst kleinere Bäche aufgrund des vielen Wassers eine gefährliche Strömung. Besonders bemerkbar machte sich die Kraft des Wassers unterhalb von Wehren - zum Beispiel an der Rolle-Mühle in Waldkirchen, wo die Zschopau streckenweise zu einem reißenden Strom wurde und die Wellen mitunter hoch in die Luft schlugen.



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