Alexander Gerst per Funk Fragen gestellt

Angebot Amateur-Funker am Gymnasium Zwönitz

Zwönitz. 

Zwönitz. Am Matthes-Enderlein-Gymnasium in Zwönitz gibt im Bereich der Ganztagesangebote (GDA) auch Amateur-Funker. Franz Wabnitz gehört von Beginn an dazu. Vor einem Jahr hat sich die Gruppe, die mittlerweile aus neun Schüler besteht, zusammengefunden. Heiko Meier vom Ortsverband Aue-Schwarzenberg des Deutschen Amateur-Radio-Clubs, der das GDA-Angebot zusammen mit seiner Frau Barbara leitet, erklärt: "Es ist möglich, eine Kommunikation mit der ganzen Welt aufzubauen und das unabhängig von Infrastruktur. Man überwindet Sprachbarrieren, kann in der Schule erlernte Sprachkenntnisse anwenden und lernt auch einiges über die Technik." Ein Aspekt kommt noch hinzu, so Meier: "Die Schüler lernen, wie man im Notfall, bei einem Blackout, Kommunikation herstellt." Träger des GDA-Angebots ist neben der Schule der Deutsche Amateur-Radio-Club, Ortsverband Aue-Schwarzenberg.

Vom Gymnasium aus haben die Schüler sogar schon einmal Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation ISS. Franz Wabnitz war mit dabei: "Wir hatten Gelegenheit, Alexander Gerst Fragen zu stellen." Der 15-jährige aus Zwönitz funkt nicht nur in der Schule, auch zuhause hat eine Kurzwellenstation stehen: "Es ist glaube ich ganz sinnvoll, so etwas zu können." Beruflich ist sich der Schüler noch nicht ganz im Klaren, in welche Richtung es gehen soll: "Vermutlich etwas im Bereich Entwicklung, Automobil."

Was das Funken angeht, so ist Franz Wabnitz einer der Schüler, die bereits die große Lizenz in der Tasche haben. Dafür hat der junge Mann die Herbstferien geopfert - erst hieß es büffeln und dann stand die Prüfung an, die er gemeistert hat. Im Sommer steht ein Ganztageskurs an, wo die Schüler, die die große Lizenz haben, das Morsen lernen. Heiko Meier sagt: "Das Morsen ist Weltkulturerbe und das sollte man erhalten."