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Alpin-Sport in Zwönitz: Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Skisport Urgesteine des TuS Zwönitz bringen ihre Erfahrungen ein

Zwönitz. 

Zwönitz. Beim TuS Zwönitz gibt es einige Urgesteine, die den Verein über Jahre geprägt haben und bis heute ihre Erfahrungen einbringen. Dazu gehören Wilfried Göthel, Michael Seidel und Horst Hahnemann, der früher selbst aktiver Sportler war, als Übungsleiter seine Erfahrung weitergegeben hat und von 1990 weg bis 2016 den Vereinsvorsitz inne hatte. Den Sport damals und heute könne man schlecht vergleichen, sagt der heute 73-jährige: "Es sind Welten dazwischen. Mit welchen Geschwindigkeiten heute die Sportler in der Abfahrt unterwegs sind, das ist Wahnsinn. Das hat meiner Meinung nach mit Sport eigentlich fast nichts mehr zu tun. Was ich mir gerne einmal anschaue, ist Slalom und Riesenslalom, weil man da die Beweglichkeiten der Sportler sieht und die verschiedenen Nuancen, die jeder fährt. Und bei diesem Sport steckt Leistung dahinter." Das Leistungsbild könne man nicht mehr vergleichen, weil es damals ganz andere Voraussetzungen waren und auch das Material ein ganz anders war, sagt Hahnemann. Die Entwicklung sei einfach weiter gegangen.

In Erinnerung an vergangene Zeiten:

Horst Hahnemann schwelgt in Eerinnerung: "Das Erlebte möchte ich nicht missen." Der 73-jährige Wilfried Göthel ist von Kindesbeinen an beim Zwönitzer Wintersport: "Wenn Schnee liegt, sind wir natürlich auch heute noch am Hang." Michael Seidel gehört zu denjenigen, die den Hang präparieren können, was eine Kunst für sich ist. Der 59-jährige sagt: "Es ist schade, dass wir diesen Winter so kalt gestellt sind. Es tut in der Seele weh, wenn man einen Winter hat, wie diese Saison, den Schnee sieht und kann nichts machen."