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Als die Menschen dachten, dass es Krieg geben würde

Historie Vortrag und Ausstellung zum Prager Frühling in Marienberg

Marienberg. 

Marienberg. "Der Frühling starb im August" heißt ein Vortrag, der alle Ortschronisten, Heimatforscher und interessierte Bürger am 21. August um 19 Uhr in die Baldauf Villa Marienberg einlädt. "Es tat sich etwas, dennoch blieb es ruhig" - unter diesem Titel berichtet Referent Stefan Vogler aus seiner Staatsexamensarbeit zu den Reaktionen im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt auf den "Prager Frühling" 1968 in der CSSR und dessen Niederschlagung. Auf Grundlage einer intensiven Auswertung der Aktenbestände von SED-Bezirksleitung, der Staatssicherheit und der Bezirksdirektion der Volkspolizei lässt sich ein Abbild der Ereignisse skizzieren.

Danach wird zum Dialog eingeladen

Aber deckt sich dieses mit den Erfahrungen der Zeitzeugen? Insofern ist nach dem Vortrag zum Dialog eingeladen. Der Referent Stefan Vogler, geboren in Marienberg und jetzt in Dresden wohnhaft, forschte im Rahmen seines Lehramtsstudiums zum 17. Juni 1953 wie zum Prager Frühling 1968. Weiter informiert Hausleiterin Constanze Ulbricht: "Der Autor, Fotograf und Journalist Thomas Häntsch, geboren in Rothenthal und jetzt in Weeze wohnhaft, gestaltete die dokumentarische Ausstellung 'Der Frühling starb im August' anlässlich des 50. Jahrestages der Niederschlagung der Reformbewegung in der damaligen CSSR.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die Welt von vor 50 Jahren, die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Vertrages. Private Fotos vom Einmarsch und der Stationierung der Truppen im Erzgebirge illustrieren das Geschehen und machen anschaulich, warum viele in den Erzgebirgskreisen dachten, dass es Krieg geben würde.



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