Alte Bahnen waren nicht mehr wettkampftauglich

Sanierung Auerbacher erhalten neue Kegelbahnen

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Abteilungsleiter Kegeln, Frank Meier, beim Entfernen der alten Kegelbahnen. Foto: Georg Dostmann

Auerbach/Erzgebirgskreis. Im Jahr 1993 fand die letzte Sanierung der beiden Kegelbahnen in der Turnhalle Jugendheim in Auerbach statt. Damals wurde erstmalig eine Automatik eingebaut, die selbstständig zählen und die Kegel wieder aufstellen konnte. Außerdem wurde eine Kunststoffschicht auf die Asphaltdecke aufgezogen.

Da die Bahnen zuletzt nicht mehr wettkampftauglich waren, zum Beispiel weil diese Risse hatten und die Kugeln gesprungen sind, wurde vor zwei Jahren erstmalig mit dem Gedanken gespielt, diese erneut zu sanieren.

Abriss erfolgt in Eigenregie

Im Frühjahr 2016 hat Frank Meier, Abteilungsleiter Kegeln vom SV Auerbach 05, die benötigten Genehmigungen eingeholt, im Herbst wurden schließlich die Anträge gestellt. Im April 2017 erreichte den Verein schließlich der Fördermittelbescheid über 7.400 Euro. Die Komplettsanierung kostet hingegen 17.200 Euro. Die Differenz wird von einer Stiftung, vom Eigentümer sowie Sponsoren und dem Verein bezahlt.

Der komplette Abriss, der am 04. Juli begonnen wurde, geschieht in Eigenleistung. In der ersten Augustwoche sollen die neuen Bahnen fertiggestellt sein. Mitte September wird dann bereits das erste Punktspiel als Wettkampfgemeinschaft Zwönitz/Auerbach stattfinden. Bei dem neuen Belag handelt es sich um gelbe Kunststoffplatten. Damit ist es die einzige gelbe Zweibahnanlage im gesamten Erzgebirgskreis.