Alte Leitungen verzögern den Bau

Straßen Projekt dauert bis November

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten an der Straße vor der Zschopauer Martin-Andersen-Nexö-Oberschule in diesen Tagen abgeschlossen werden. Noch aber prägen Bagger, Gräben und hantierende Arbeiter das Bild vor der Lehreinrichtung. Und daran wird sich wohl bis Anfang November wenig ändern. Ausschlaggebend für die Verzögerung waren einige im Vorfeld unbekannte Anlagen im Boden, die zusätzliche Maßnahmen erforderten.

"Es gab im Laufe der Arbeiten einige Überraschungen für die Versorgungsträger", berichtet Frank Lämmel. Der Sachgebietsleiter im Zschopauer Bauamt, der bei den Bauberatungen regelmäßig vor Ort ist, nennt als Beispiel eine alte Schleuse, die vor den 1970er-Jahren installiert worden sein muss. Auch wurden Wasserleitungen entdeckt, deren Existenz unbekannt und deren Verlauf unklar waren. Zusätzliche Arbeiten mussten durchgeführt werden. Letztlich war ein großer Schacht notwendig, um die Verlegung der neuen Gas-, Wasser- und Elektroleitungen zu ermöglichen.

Auch am Bürgersteig entlang des Brühls wurden die Arbeiten erweitert. Da ein kleiner Graben nicht ausreichte, wurde der Fußweg komplett ausgehoben - und hinterher mit neuen Platten auf Vordermann gebracht. Während diese Arbeiten nahezu abgeschlossen sind, stehen die vorbereitenden Maßnahmen für den Straßenbau erst ab dem 5. Oktober an. Um für einen möglichen Wintereinbruch gerüstet zu sein, sollen die Straßenarbeiten bis zum 15. November abgeschlossen sein. Der ursprüngliche Vertrag sah ein Ende für den 25. September vor.