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Alter Wegweiser frisch aufpoliert

einsatz Schnitzerverein sorgt für Hingucker im Museumsareal Lengefeld

Lengefeld. 

Lengefeld. Fast wäre es schiefgegangen. Ja, um ein Haar wäre der damals schon hübsche Wegweiser, welcher einst seinen Platz am Markt des Bergstädtchens Lengefeld hatte, entsorgt worden. Im Zuge der Markterneuerung landete er vermutlich versehentlich auf einem Haufen Feuerholz. Doch er wurde gerettet. Zur Schnitz- und Bastelausstellung 1974 war er sogar im früheren Hotel "Zur Post" in Lengefeld mit ausgestellt. "Eine solche Arbeit einfach wegzuwerfen fand ich damals schon sehr befremdlich, zumal bekannt war, dass in der Stadt ein Schnitzverein existiert, der sich ihrer Auffrischung jederzeit gern angenommen hätte", so Uwe Kempe, Vorstandsvorsitzender des Schnitz- und Klöppelvereins Lengefeld e. V.

Nun wurde besagter Wegweiser durch den Verein einer grundlegenden Schönheitskur unterzogen. Warum? "Weil es uns wichtig ist, Traditionen zu pflegen", erklären Uwe Kempe und Rudolf Lehmann. Vor wenigen Tagen war es dann soweit und das Werk erhielt seinen Platz an der Kaue auf dem Areal im Museum Kalkwerk Lengefeld. Es weist in die Richtungen Obervorwerk, Bahnhof Pockau-Lengefeld, Neunzehnhain und zur Saidenbach-Talsperre. Für den Verein sind solche Arbeiten ein Muss. Sie zu erneuern und der Nachwelt zu erhalten, ist ihnen sehr wichtig.



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