Altes Eingangstor muss weichen

Bau Kirche Neukirchen bekommt neue Außenanlagen

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Pfarrer Daniel Bilz an dem alten Tor, welches mit der Sanierung demontiert werden soll. Foto: Georg Ulrich Dostmann/ERZ-Foto

Neukirchen. Seit der Jahrtausendwende wurde die Kirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde Neukirchen Stück für Stück saniert. Als nächster Schritt sind Neuerungen an den Außenanlagen der Kirche geplant, die die Kirchsanierung abschließen werden.

Achtung, Baustelle!

"Anfang September, nach der Kirmes, sollen die Arbeiten beginnen, die bis Mitte 2019 andauern werden", berichtet Daniel Bilz, der seit 2013 als Pfarrer tätig ist. Als Erstes sollen die alten Garagen und Carports abgerissen und neu aufgebaut werden. Zudem werden die acht vorhandenen Parkplätze erneuert und um zehn zusätzliche erweitert. Diese entstehen im jetzigen Pfarrgarten. "Es gab bei Gottesdiensten sowie bei Veranstaltungen im Pfarramt regelmäßig Parkplatzsorgen", erzählt der 51-Jährige. Dafür muss ein Volleyballplatz weichen, der im hinteren Teil des Pfarrgartens neu gebaut werden soll.

Zudem wird auch die Kirchhofsmauer saniert, indem die Fugen geschlossen und die Mauerabdeckung zum Teil erneuert wird. Das alte Eiseneingangstor, welches nicht mehr einladend aussieht, soll zukünftig weichen. Stattdessen wird links und rechts von der Einfahrt die alte Kirchhofsmauer nach historischem Vorbild wieder errichtet.

Neuerungen auf dem Parkplatz

Direkt dahinter sollen außerdem zwei Behindertenparkplätze entstehen. In derselben Zeit wird die Gemeinde das Pflaster der Straße "Kirchsteig" und die Zufahrt zum Pfarrhaus erneuern. Die bestehende Freileitung soll zudem in die Erde verlegt werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 266.000 Euro, davon werden 177.000 Euro durch die LEADER-Förderung "Tor zum Erzgebirge" getragen. Die restlichen 89.000 Euro sind Eigenmittel der Kirchgemeinde sowie Zuschüsse der Landeskirche.