Amtsberg fasst Zwölf-Jahres-Plan

Kommunales Landratsamt prüft Flächennutzungsplan 2030 noch

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Foto: Gregor Bister/E+

Amtsberg. Ein großes Stück Arbeit haben Amtsberger Gemeinderäte, Bürgermeister Sylvio Krause und die Verwaltung hinter sich gebracht: In den vergangenen zwei Jahren beschäftigten sie sich mit der Weiterentwicklung der Kommune. Was sich hinter dem Namen Flächennutzungsplan 2030 verbirgt, ist nichts wenigeres als ein Masterplan für Amtsberg in den nächsten zwölf Jahren. Vor allem die Nutzung des Landes stand im Mittelpunkt. Soll mehr Bauland ausgewiesen werden? Wenn ja, wo? Sollen Flächen, die von der Landwirtschaft genutzt werden, verschwinden? Wo finden Firmen Platz? Nachbarkommunen, Behörden und Naturschutzverbände wurden befragt, Einwände abgewogen.

Schwindendes Bauland für Hausbauer

Negativ wurde die Bitte eines Dittersdorfers beschieden, der eine Grünfläche als Bauland im neuen Flächennutzungsplan ausgewiesen haben wollte. Nach langer Diskussion sprach sich der Gemeinderat dagegen aus, will den Eigentümer aber in seinen Plänen unterstützen.

Ausgangspunkt für die Überarbeitung des Planes war das schwindende Bauland für Häuslebauer. Das letzte große Wohngebiet "Eichelberg" ist fast belegt. Es gebe wöchentlich Anfragen nach Land, so Krause. Im neuen Plan wurden nach hartem Ringen Flächen für Eigenheime am Filialweg nahe des "Eichelberges" ausgewiesen.Auch in anderen Gemeindearealen fand man Lücken. Dem Plan gaben die Gemeinderäte einstimmig grünes Licht, nun wird das Papier von der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt, überprüft. Tritt es in Kraft, zeigt er Menschen, die in Amtsberg etwas bewegen wollen, wo sie dafür in der Gemeinde Platz finden.