Amtsberg wird zu einer großen Baustelle

Bauarbeiten In allen drei Ortsteilen rücken die Bagger an

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An der Straße von Weißbach nach Wilischthal lässt der Landkreis derzeit eine Stützmauer sanieren. Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Juni nicht passierbar. Foto: Sandra Häfner

Amtsberg. Die Gemeinde Amtsberg wird sich in diesem Jahr in eine große Baustelle verwandeln: Bürgermeister Sylvio Krause hat zusammengezählt, wo und wer überall in der Kommune bauen will und ist auf 32 Baustellen gekommen. Neben der Gemeinde selbst wollen beispielsweise auch die Bahn, der Abwasserzweckverband (ZWA) Hainichen und der Landkreis auf Flur der Kommune Bauarbeiten durchführen, so der Bürgermeister.

Zahlreiche Projekte: Breitbandausbau, Brücken, Bahnstrecken

Die meisten Baustellen gehen in diesem Jahr auf das Konto des Breitbandausbaus. Für das schnelle Internet werden in allen drei Ortsteilen Rohre verlegt, Sylvio Krause spricht von sechs bis acht Stellen, an denen die Erde ausgehoben werden wird. Auch der ZWA wird an mehreren Orten in der Gemeinde tätig, unter anderem in der Waldstraße in Weißbach, der August-Bebel-Siedlung in Dittersdorf sowie beim Bau der neuen Kläranlage für Schlößchen in Wilischthal.

Die Bahn will in diesem und dem nächsten Jahr den Bahnhof in Dittersdorf umbauen sowie Brücken sanieren, um die Zugstrecke fit für den Einsatz von Straßenbahnen ab Ende 2019 zu machen, so Krause. Der Landkreis hat bereits mit dem Bau einer Stützmauer in Wilischthal begonnen.

Auch die Kitas werden auf Vordermann gebracht

Beendet werden sollen im Sommer die Arbeiten an der Langzeitbaustelle an der Bachgasse in Weißbach. Dort werden Schäden vom Hochwasser 2013 an Straße und Dorfbach behoben. Die wichtigsten Baustellen befinden sich in den beiden Kitas in Dittersdorf und Weißbach. Während in ersterer die Schäden vom Wassereinbruch im Herbst behoben werden müssen, werden in Weißbach Auflagen für den Brandschutz erfüllt.

Hinzu kommen der Abriss des alten Weißbacher Rathauses und der Bau des Spielplatzes in Schlößchen. "Mehr geht nicht, mehr können wir nicht umsetzen und koordinieren", so der Bürgermeister.