An Pfingsten trifft Vogelbeere auf Gothic

vorgestellt Heidi Kuhn zeigt Kunst der Manufakturporzellanmalerei

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Heidi Kuhn freut sich zu Pfingsten auf viel neugierige Besucher. Foto: Ilka Ruck

Wiesa. Wie in jedem Jahr zu Pfingsten hat die Manufakturporzellanmalerin Heidi Kuhn ihr Atelier in Wiesa geöffnet. Die Besucher dürfen ganz besonders gespannt sein, denn es gibt wiederum eine Premiere. "Ich stelle den zweiten Engel aus unserem Design-Projekt in Holz vor.

Der schon bekannte Vogelbeer-Engel und der neue Gothic-Engel zeigen, wie durch unterschiedliche Gestaltungen in der Malerei, ganz verschiedene optische Eindrücke entstehen. Gemeinsam mit dem jungen Drechsler Robert Meyer, der seinen Beruf in Seiffen erlernt hat, setzen wir auf der Basis unserer beiden Berufe neue, kreative Ideen um", verrät die Künstlerin.

Filigrane Pinzelstriche

Wichtig ist ihr dabei vor allem, dass auch in der Gestaltung der Malerei auf Holz ihre Ausbildung zur Manufakturporzellanmalerin in Meißen erkennbar bleibt. Dies bedeutet, das gewissenhafte, genaue Ausarbeiten feinster Details. So werden zum Beispiel die Augenbrauen der Engel nicht als schlichter Strich gezogen, sondern wirklich Härchen für Härchen ganz fein gezeichnet und danach durchscheinend farbig lasiert.

"Unnerm Vugelbeerbaam"

Mit gut gesetzten Farbmischungen, Lichtern und Schattierungen erreicht man in der Malerei auf Porzellan oder auf Holz ein naturalistisches Aussehen. "In den vergangenen Jahren habe ich meine malerischen Gestaltungen sehr intensiv 'unnerm Vugelbeerbaam' gewidmet.

Zu Pfingsten führe ich meinen Besuchern sehr gerne wieder das Malen auf Porzellan mit Feder und Pinsel vor. Denn nur mit großer Leidenschaft und jahrelanger Erfahrung erreicht man die erkennbaren Porzellanmalerqualitäten". Geöffnet ist das Atelier auf dem Uferweg 22 in Wiesa am Pfingstsamstag und am Pfingstsonntag von 10 bis 18 Uhr. www.hk-handmalerei.de