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Angelika-Pflanze misst 3,60 m

Wettbewerb Pflege und spezielle Pflanzen-Nahrung gehören dazu

Bockau. 

Ein Grüner Daumen gehört zweifelsohne dazu: Im Garten von Martina und Wolfgang Epperlein gedeihen Angelika-Pflanzen, die im Laboranten-Dorf Bockau eine lange Tradition haben, besonders gut. In diesem Jahr hat man ihre Angelika-Pflanze auf stolze 3,60 Meter gemessen. Mit diesem Prachtexemplar hat sich Wolfgang Epperlein beim alljährlichen Wettbewerb um die größte und prächtigste Angelika-Pflanze beteiligt und zum Bockauer Wurzelfest hat man ihm jetzt den Sieger-Pokal überreicht. Und das ist nicht das erste Mal.

Beim Wettbewerb hat man bei bisher zehn Teilnahmen acht Gold-, einen Silber-, und einen Bronze-Pokal abgeräumt. Erklären kann sich das Wolfgang Epperlein nicht. Ein Geheimrezept gibt es nicht, sagt er: "Es gilt nur eins: Pflege, Pflege und noch mal Pflege." Doch neben der Pflege spielen auch Wetter und Standort eine wesentliche Rolle. Bei Familie Epperlein steht die Angelika-Pflanze derzeit geschützt hinterm Haus. Der 65-Jährige erklärt: "Dort hat die Pflanze in den Vormittagsstunden die Sonne und später dann kommt der Schatten." Beim Gießen muss man hinterher sein. Immerhin bekommt die Pflanze 50 bis 60 Liter Wasser am Tag. Doch das allein reiche nicht aus, sagt Epperlein: "Eine Pflanze braucht Nahrung und die bekommt sie zusätzlich." Was den Standort angeht, wird immer einmal gewechselt. Epperleins sorgen immer wieder auch für Pflanzennachwuchs: Das nächste Exemplar, das gehegt und gepflegt wird, ist schon jetzt knapp 80 Zentimeter hoch.



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