Angewandte Kunst in Schneeberg: "Alles sehr familiär"

Studium Interessierte schauen hinter die Kulissen

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Mona Skamletz (Mitte) hat sich von Professor Jörg Steinbach (li.) und der Textildesign-Studentin Sophie Lange erklären lassen, woran in der Papierschöpfwerkstatt gearbeitet wird. Foto: R. Wendland

Schneeberg. Die Studiengänge an der Angewandten Kunst in Schneeberg, einer Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau, stoßen auf Interesse bei jungen Leuten. Zum Sächsischen Hochschultag haben einige die Gelegenheit genutzt, sich umzuschauen, mit Professoren und Studenten ins Gespräch zu kommen. Auch Mona Skamletz aus Leubnitz.

Die 16-Jährige meint: "Mein Interesse geht in die Richtung Kunst. Ich wusste, dass es in Schneeberg eine solche Schule gibt und jetzt nutze ich die Chance mir das Ganze anzuschauen." Der erste Eindruck der jungen Vogtländerin ist positiv: "Man hat das Gefühl, dass alles sehr familiär ist. Es herrscht eine freundliche Atmosphäre." In welche Richtung es konkret geht, weiß Mona Skamletz noch nicht genau. Worauf sie aber Wert legt, ist die praktische Orientierung in den einzelnen Bereichen: "Es ist mir wichtig, das man nicht nur die Theorie vermittelt bekommt, sondern dass viel praktisch gemacht wird."

Textildesign-Studentin Sophie Lange ist im 3. Semester. Die Hamburgerin hat sich bewusst für Schneeberg entschieden. Die 21-Jährige sagt: "Wo es nach dem Studium hingeht, ist noch offen. Da möchte ich mich noch nicht festlegen. Was ich aber gern machen würde, geht in Richtung Inneneinrichtung." Hamburg und Schneeberg könne man nicht vergleichen: "Aber ich bin sehr happy mit dem Studiengang. Man hat viele Möglichkeiten."