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Annaberg: Diese Aktionen sorgen ersatzweise für Weihnachtsstimmung

Tradition Weihnachtsmarkt aufgrund der Verantwortung gegenüber Einwohnern und Gästen abgesagt

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Mittlerweile hat es schon überall die Runde gemacht: Der Annaberger Weihnachtsmarkt wurde in diesem Jahr abgesagt. Das beschloss der Annaberger Stadtrat in seiner Sitzung am 29. Oktober aufgrund der bestehenden Infektionslage, der Corona-Schutz-Verordnung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 22. Oktober, der Allgemeinverfügung des Erzgebirgskreises vom 23. Oktober und der Regierungsbeschluss zum Teil-Lockdown. "Trotz großen Bedauerns über die Absage der bundesweit bekannten Traditionsveranstaltung könne man in der aktuellen Lage keine andere Entscheidung treffen. Das geböten die Verantwortung gegenüber Einwohnern und Gästen sowie der Schutz der Gesundheit. Hintergrund ist vor allem die Tatsache, dass der Erzgebirgskreis seit Mitte Oktober als Covid-19-Risikogebiet eingestuft ist und die aktuelle Corona-Inzidenzrate bei über 200 Personen pro 100.000 Einwohnern liegt", informiert Matthias Förster von der Pressestelle.

Weihnachtsmusik und Lichterglanz

Ganz ausfallen soll der Lichterglanz jedoch nicht und die ganze Stadt als "Weihnachtsberg" wird laut Stadtverwaltung dennoch erlebbar sein. Geplant sind die Illumination der Innenstadt, das Aufstellen des Weihnachtsbaumes und der großen Marktpyramide. Auch Musik soll es geben. So wird täglich traditionelle Weihnachtsmusik vom Balkon des Rathauses erklingen.

Hierzu muss man heute schon den Hut vor den Akteuren, dem Bläserquartett des Bergmusikkorps "Frisch Glück", ziehen, deren Musiker ihre Freizeit damit verbringen, den Menschen wenigsten ein wenig Weihnachtsstimmung zu schenken. Als kleiner Ersatz sollen die Wochenmärkte auf dem Annaberger Markt weitergeführt werden. Was bleibt, ist letztendlich Frust aber auch Verständnis für die Entscheidung der Stadt. Auskünfte über kulturelle und sonstige Angebote gibt es nach Ablauf des TeilLockdowns nach dem 30. November. Dies wird je nach Corona-Lage und Zulässigkeit entschieden.