Ansprechpartner und Vertrauensperson sein

Unterstützung Kümmerer hilft und setzt sich ein

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Frank Maibaum ist der neue soziale Kümmerer. Foto: R. Wendland

Schneeberg. Das Sächsische Sozialministerium hat mit dem Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften in diesem Jahr ein Projekt realisiert, das an fünf Standorten in ganz Sachsen läuft und für das insgesamt rund 135.000 Euro ausgegeben werden. Mit dem Projekt der "Sozialen Kümmerer" verfolgt man ein Ziel: alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, sollen sich selbstbestimmt, ohne Hilfe und ohne Voranmeldung, in allen öffentlichen Räumen bewegen können. Sozialministerin Barbara Klepsch betont, dass dazu noch mehr Barrieren abgebaut und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote ausgebaut werden müssen. Soziale Kümmerer sind Vertrauenspersonen, die in einem Wohnquartier oder auch einen Sozialraum direkte und unbürokratische Hilfe vor Ort geben können.

Die Schneeberger Wohnungsgenossenschaft ist Partner des Pilotprojektes. In der Bergstadt gibt es zwei "Soziale Kümmerer" - zum einen ist das Frank Maibaum und zum anderen Angela von Ameln. Die Beiden haben ihr Büro im "Haus Aktiv" in Schneeberg eingerichtet. "So langsam wird das Ganze auch zaghaft angenommen", sagt Maibaum. Das Ganze brauche seine Zeit. Der 58-Jährige sieht sich als Ansprechpartner für Menschen, die Unterstützung brauchen. Maibaum sagt: "Es wird alles diskret behandelt. Informationen und Probleme, die an uns herausgetragen werden, bleiben im Raum und werden nicht weitergegeben." Die Verbindung zu Dienstleistern im Sozial- und Gesundheitsbereich stehen.