Anti-Drogen-Zug macht Halt in Aue

Soziales "Revolution-Train" soll Schüler über Drogen-Sucht aufklären

Am 14. Juni macht der Anti-Drogen-Zug Halt im Bahnhof Aue. Foto: Harry Härtel

Aue. Der multimediale Anti-Drogenzug "Revolution-Train", der im tschechischen Prag stationiert ist, fährt am Bahnhof in Aue ein und zwar am 14. Juni - dort steht er dann von 12 bis 17 Uhr. Ein Durchgang dauert rund 90 Minuten und aller 20 Minuten startet eine neue Gruppe. Angesprochen werden dabei vor allem auch Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren.

Annabell Illig ist seitens der Stadt Aue die Projekthauptverantwortliche. Sie sagt: "Es geht darum, dass diese Schülergruppen anfälliger sind und das größte Potenzial in sich tragen, in den Drogenkonsum zu verfallen." Die Aktion ist sowohl für Schüler als auch für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei. Die Kosten, die sich auf über 9000 Euro belaufen, trägt die IKK Classic. Illig sagt: "Wir hoffen, dass Schüler aus allen Auer Schulen davon profitieren können." Den Hintergrund des Projekts erklärt Illig so: "Wir haben gemerkt, auch durch Rücksprache mit den Suchtverantwortlichen, dass Aue ein Problem mit Drogen hat. Davor können und dürfen wir die Augen nicht verschließen."

Schulen können sich jetzt für das Projekt anmelden

Rundum den "Revolution-Train" wird mit Hilfe zahlreicher Unterstützer ein Rahmenprogramm erarbeitet. Das Projekt sieht vor, dass fünf Mentoren durch das Team des "Revolution Train" geschult werden und zwar am 22./23. Mai in Prag. Der offizielle Startschuss zur Anmeldung für den "Revolution-Train" ist gefallen. Schulen können sich im Rathaus bei Annabell Illig melden. Für die interessierte Öffentlichkeit steht die IKK zur Verfügung.