Apfeltag in Pobershau

Tipp Walter Kunze zeigt seine alten Sorten

Walter Kunze ist seit Jahren ein regelmäßiger Gast auf dem Apfeltag in der Naturschutzstation Pobershau. Dazu lädt der Landschaftspflegeverband Zschopau-/Flöhatal am 3. Oktober von 10 bis 16 Uhr in den Hinteren Grund. Der Hilmersdorfer ist aber mehr als ein Gast. Viele der ausgestellten Äpfel stammen aus seinem Garten. Mehr als 15 verschiedene Bäume tragen hier in der Regel alte Apfelsorten. Hinzu kommen Dutzende andere Obstbäume, mehrere Walnussbäume und vieles andere mehr. Aufgewachsen mit der Landwirtschaft ist Walter Kunze ein naturverbundener Mensch. Seine Apfelbäume wachsen ohne jeden Dünger auf. Dafür beschneidet und veredelt er sie selbst. An einem Baum hängen bis zu vier verschiedene Apfelsorten. Das älteste Exemplar ist älter als der 81-Jährige selbst. Einen Lieblingsapfel hat er nicht. "Jeder Apfel hat seine Zeit", so der Mann aus dem Drei-Rosen-Weg. Derzeit favorisiert er Croncels oder Jakob Fischer wegen ihrer Ausgewogenheit an Säure und Süße. Die Pflege alter Sorten ist für ihn selbstverständlich. Schließlich ist dies das Erbe der Züchter vergangener Zeiten.

Dieses Jahr fällt die Ernte prächtig aus. Große Mengen wird er in die Mosterei bringen. Außerdem verzehrt er täglich mindestens drei Äpfel selbst und lagert einige Sorten ein. Die kann er noch bis April genießen. Zum Apfeltag im Hinteren Grund kann jeder vom Chemnitzer Pomologen Manfred Schrambke Äpfel bestimmen lassen. Außerdem zeigen die Mitarbeiter des LPV, wie Äpfel vermostet werden.



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