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Arnsfelder mit Goldenem Schnitzmesser geehrt

Rekord Fast 3.000 Besucher bei den 24. Erzgebirgischen Schnitzertagen

Wenn sich an nur zwei Tagen fast 3.000 Besucher für traditionelle Handwerkskunst interessieren, dann muss das schon etwas Besonderes sein. Speziell mit der diesjährigen 24. Auflage der Erzgebirgischen Schnitzertage bot der Erzhammer eine dermaßen große Vielfalt, dass sich Massen durch die Säle drängten und den Kunsthandwerkern voller Neugier zuschauten. Über 200 Mitwirkende aus rund 30 Vereinen sorgten dafür, dass der Besuch für jeden ein Erlebnis wurde. Selbst die Jugend war mit rund 250 jungen Teilnehmer und Besuchern diesmal beispiellos vertreten. Ein großes Lob kam von Oberbürgermeister Rolf Schmidt. Er würdigte vor allem die lebendige Traditions- und Brauchtumspflege sowie die Nachwuchsarbeit. Annabergs Kulturmanagerin Gabriele Lorenz dankte den Schnitzern für ihren hervorragenden Beitrag zur touristischen Attraktivität des Erzgebirges und betonte: "Für unseren Schnitzwettbewerb 'Harmonie' sind ganz originelle und tolle Beiträge von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingereicht worden. Alle haben ihre Ideen eingebracht und daraus etwas sehr schönes gestaltet." Als 1. Bundesvorsitzende des Erzgebirgsvereines zeichnete Gabriele Lorenz gemeinsam mit Dietmar Lang, dem 1. Vorsitzenden des Verbandes Erzgebirgischer Schnitzer, die Preisträger des diesjährigen Schnitzwettbewerbes aus. In der Kategorie Kinder siegte Milena Rothe aus Lauter-Bernsbach mit ihrem Werk "Flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund". Lukas Meyer aus Königswalde punktete in der Kategorie Jugend mit seinem "Blick an der Elbe". Bei den Erwachsenen gewann Udo Grund aus Bärenstein mit dem Schnitzwerk "Mutter und Kind". Höhepunkt war die Auszeichnung mit dem "Goldenen Schnitzmesser". Dies ging an den Arnsfelder Holzbildhauer Erhard Schaarschmidt für seine langjährigen Verdienste um das Schnitzen.