Asylbewerber nach Chemnitz verlegt

Asyl Neues Schutzkonzept initiiert

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Foto: Harry Härtel

Schneeberg. Die Landesdirektion Sachsen nutzt in der ehemaligen Jägerkaserne in Schneeberg auch weiterhin Gebäude als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz. Von dort gab es jetzt Verlegungen nach Chemnitz. "Das betrifft jüngst 14 Personen, die in den letzten Tagen und Wochen auffällig geworden sind unter anderem durch Einbrüche im Supermarkt und in Häusern", erklärt Tassilo Graf Wolff Metternich, Leiter des Migrationsbüros Sachsen der Malteser Werke.

Klare Strukturen für bessere Handlungsweisen

Er spricht davon, dass es sachsenweit eine neue Hausordnung in den Einrichtungen gibt mit neuem Sicherheitsrahmen- und Schutzkonzept. Das beinhalte in Schneeberg unter anderen die Implementierung von Kameras. Es würden klarere Strukturen geschaffen. Mitarbeitern vor Ort sollen die Möglichkeit haben, klarer agieren zu können. Auch konzeptionell habe man einiges angepasst.

"Solche Vorfälle verhindert man nur, wenn man Struktur und System reinbringt und für Beschäftigung sorgt. Dazu gehören Deutschkurse. Da sind wir dran", sagt Wolff Metternich. Auch gibt es nach seinen Aussagen einen neuen Wegweiser-Kurs, der von Bund und Land gefördert wird.