Attraktion im Museum

Neuheit Wismut-Berg ist Kernstück der Weihnachtsstube

Die Zeche 50 und der Schacht 38 haben über viele Jahre die Ansicht Schlemas geprägt: diese Kulisse dient bildlich jetzt als Hintergrund für den Bad Schlemaer Heimatberg, der als neue Attraktion im Museums Uranbergbau zu sehen ist. Museumsleiter Hermann Meinel sagt: "Bei der Gestaltung hat man sich an Gegebenheiten orientiert. Die Darstellung ist so gewählt, wie es früher tatsächlich war."

Die Idee dahinter: "Schon vor Jahren haben wir gesagt, es soll für das bergbaugeprägte Bad Schlema ein Wismut-Berg in Anlehnung an einen typisch erzgebirgischen Heimatberg entstehen." Vor fünf Jahren hat man die ersten Dinge in Angriff genommen und die letzten 1,5 Jahre intensiv gearbeitet. Dargestellt werden Szenen aus dem Wismut-Bergbau der fünfziger Jahre: über Tage als auch unter Tage. Zu sehen ist eine Schachtanlage mit Holzförderturm und Förderbrücke und auch das Maschinenhaus und der Kontrolldurchlass mit Schlagbaum. Auf zwei Sohlen sind die verschiedensten bergmännischen Tätigkeiten dargestellt. Extra für den Heimatberg hat man 60 Figuren geschnitzt. Was jetzt noch fehlt, ist die passende Geräuschkulisse. Daran will man arbeiten. Schachtgebimmel, Einfahrt-Signale, Geräusche von Fördermaschinen und Ähnliches sollen im Original aufgenommen werden und am Heimatberg zum Einsatz kommen, um das Ganze noch ein Stück authentischer zu gestalten. Aufgestellt ist der Heimatberg in der Weihnachtstube des Museums. Zu sehen sind dort auch geschnitzte Figuren und Pyramiden.

Geöffnet ist an den Adventswochenenden 10 bis 17 Uhr.