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Chemnitz

Attraktivität ist ein Schlüsselfaktor

Wohnungswirtschaft Bekenntnis zum ländlichen Raum

Schneeberg. 

Schneeberg. Wohnraum in Ballungszentren zu finden ist oftmals eine Herausforderung. Im ländlichen Raum sieht das meist besser aus. "Sanierung im Altbestand und Schaffung von Mietwohnungen im Neubaubereich zu vertretbaren Kosten gerade im ländlichen Raum sind eine wichtige Komponente", erklärt Peter Stimpel, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg.

Bergbauliche Tradition und Industrie vereint

Konkret in der Bergstadt nennt Stimpel zwei Beispiele: Die Wohnungen mit Grundrissänderung im Wohnbestand in der Christian-Melzer-Straße 11-21 und den Mietwohnungsneubau in der Feldstraße 2a-c, der unter dem Aspekt der Baukostensenkungskommission des Bundes steht. Beim Sanierungsvorhaben am Zobelplatz 5/6 verbindet man bergbauliche Tradition und Industriegeschichte des 19. Jahrhunderts mit städtebaulichen Sanierungsvorhaben.

Axel Gedaschko, Präsident des Gesamtverbandes der Wohnungswirtschaft Deutschlands, der sich zuletzt auch in Schneeberg einige Beispiel-Objekte angeschaut hat, sagt: "Man spricht immer viel über Wohnen in großen Städten und das dort jeder hin will. Dem ist natürlich nicht ganz so. Tatsächlich ist es so, dass die Mehrheit der Menschen jenseits der Metropolen wohnen möchten. Das würde auch das Problem der Metropolen ein wenig lösen."

Das funktioniere aber nur, wenn man die Voraussetzungen schafft, dass die Menschen entweder gar nicht erst weggehen oder wieder zurückkehren, sagt Gedaschko, der davon spricht, dass es letztendlich um Attraktivität der Orte, des Umfeldes und des Wohnens geht.



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