Auch für Liegerad-Fahrer geeignet

Fichkona 20 Jahre Radmarathon vom Fichtelberg zum Kap Arkona

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Johannes Markofsky war das erste Mal dabei. Für den 52-Jährigen war es eine Premiere in zweierlei Hinsicht, denn als erster überhaupt war ein Radfernfahrer mit einem selbst konstruierten Liegerad am Start. Foto: Thomas Fritzsch

1998 rief Initiator Olaf Schau zusammen mit 7 Mitstreitern die Fichkona ins Leben. Seither erfreut sich der Radmarathon durch Ostdeutschland vom Fichtelberg zum Kap Arkona zunehmender Beliebtheit, steigt die Teilnehmerzahl jährlich. Bei der 21. Auflage gingen letzten Samstagmorgen rund 200 Teilnehmer an den Start.

Hartes Training macht sich bezahlt

Mit dabei war erstmals ein Liegerad-Fahrer. 2-Meter-Mann Johannes Markofsky aus Aalen freute sich schon auf die 611-Kilometer-Strecke, aufgrund von Baustellen die längste seit Beginn. In der Vorbereitung hatte Johannes Markofsky in den letzten vier Wochen jedes Wochenende bis zu 800 Kilometer zurückgelegt. Seine einzigen Bedenken gehen dahin, dass auf kurzen knackigen Anstiegen die Gruppe eventuell wegzieht und der Liegeradfahrer nicht mithalten kann. Doch er ließ sich gern überraschen, was auf ihn zukommt in freudiger Erwartung der reizvollen Landschaft. "Der Reiz ist, mal etwas in Deutschland zu machen. Ich bin sonst viel in Frankreich und Italien unterwegs. Das Erzgebirge gefällt mir sehr gut, zudem passen Wetter und Stimmung und es ist ein idealer Standort am Fichtelberg", sagte der Aalener, bevor er sich am Start positionierte.

Eine kleine Komplikation passierte bereits nach wenigen Kilometern. "In Annaberg-Buchholz habe ich in einem Schlagloch meine Trinkflasche verloren. Es hat nur einmal fünf Minuten geregnet, ansonsten sind wir trocken geblieben", sagte der Marathonfahrer, kurz nachdem er um 13.48 Uhr auf Kap Arkona an der Ostsee angekommen war.