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Aue-Bad Schlema: Stadtentwicklungsausschuss stimmt Bauantrag zur Werbeanlage nicht zu

Beschluss Räte sehen Verkehrssicherheit gefährdet

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Der Stadt Aue-Bad Schlema liegt, als am Verfahren Beteiligte, ein Bauantrag vor zur Errichtung einer Werbeanlage in Form einer LED-Videowand mit einer rund acht Quadratmeter großen Ansichtsfläche. Die LED-Wand, die selbstleuchtend ist, soll durch eine Stahltragkonstruktion fixiert werden und einen 30 Zentimeter hohen Sockel bekommen. Aufgestellt werden soll diese an der B169 in der Ortslage Bad Schlema. Und zwar von Schneeberg aus kommend auf der linken Seite vorm Autohaus Zimpel. Über die Zulässigkeit des Vorhabens im bauaufsichtlichen Verfahren wird von der Baugenehmigungsbehörde im Einvernehmen mit der Kommune entschieden.

Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit

Mit dem vorliegenden Bauantrag hat sich gestern der Stadtentwicklungsausschuss Aue-Bad Schlema beschäftigt. Nach einer Diskussion haben die Ausschuss-Mitglieder mehrheitlich nicht zugestimmt. Der Ortschaftsrat Bad Schlema hatte sich im Vorfeld einstimmig positioniert und von der Maßnahme abgeraten. Man hat Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Rolf Niemann (Die Linke/SPD) sagt: "Wir haben dort drei Fahrspuren, zwei in Richtung Brünlasberg und eine in Richtung Schneeberg. Wer also ganz rechts fährt, schaut über zwei Spuren, den Fußweg und den Hang hinweg auf die Werbetafel. Von der Einmündung zum Ärztehaus bis auf die Höhe der Tankstelle sind schon mehrfach Unfälle passiert. Es ist nicht ratsam, an der Stelle die Verkehrsteilnehmer mit einer solchen Werbeanlage abzulenken." Ortsvorsteher Dr. Oliver Titzmann (FW Aue/FWE) unterstreicht das: "Wir haben an der Stelle ohnehin eine gefährliche Verkehrssituation. Gerade bei Anlieferungen am Autohaus, wenn Autos auf die Gegenfahrbahn ausweichen müssen. Als Ortschaftsräte halten wir es für unverantwortlich, dort eine solche Videowand zu installieren."



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