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Aue: Polizei sichert Anreise rivalisierender Fussballfans ab

Blaulicht Trotz zahlreicher Fans des FC Erzgebirge Aue und FC St. Pauli verlief der Einsatz weitgehend friedlich

Aue/Aue-Bad Schlema. 

Aue/Aue-Bad Schlema. Zur Absicherung der Zweitligapartie zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FC St. Pauli führte die Polizeidirektion Chemnitz mit Unterstützungskräften der sächsischen Bereitschaftspolizei am Freitag einen größeren Einsatz in Aue-Bad Schlema durch. Aufgrund dessen, das die Gästemannschaft reichlich Unterstützung durch ihre nicht nur aus Hamburg angereiste Anhängerschaft bekam, lag der Fokus auf der strikten Trennung beider rivalisierender Fanlager. Außerdem galt es, einen weitgehend störungsfreien Verkehrsfluss zum und vom Erzgebirgsstadion über die Bundesstraße 169 und die Staatsstraße 255 zu ermöglichen. In den Einsatz involviert waren insgesamt 366 Polizisten.

Anreisephase

Die Anreise beider Fanlager verlief ohne größere Probleme. Kurzzeitig war es auf der Staatsstraße 255 zu Verkehrsbehinderungen gekommen, nachdem eine 19-Jährige in Richtung Aue alleinbeteiligt mit ihrem PKW am Abzweig Hartenstein gegen 17.30 Uhr verunfallt war. Die junge Frau erlitt leichte Verletzungen. Bei der Kontrolle einer Gruppe St. Pauli-Fans stellten Einsatzkräfte bei einem 24- und einem 28-Jährigen Reizgas fest. Gegen sie wird nunmehr wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

Spielphase

Während der 90-minütigen Spielzeit wurden keine Straftaten oder Störungen bekannt. Das Spiel endete vor rund 14.000 Zuschauern 3:1 für den FC Erzgebirge Aue.

Abreisephase

Auch während der Abreise beider Fanschaften wurden keine erwähnenswerten Störungen oder gar Straftaten bekannt. Aus polizeilicher Sicht ist ein friedlicher und weitgehend störungsfreier Einsatz zu bilanzieren. Trotz der zahlreichen Anreisen der Fußballfans mit Bussen und PKW sowie dem üblichen Feierabendverkehr gelang es den Einsatzkräften, einen weitgehend flüssigen Verkehr auf den Straßen zu ermöglichen.



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