Auer Gipfelkreuz steht nun endlich

Abschluss Das Aufstellen zog sich über ein Jahr hinweg

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Erhard Kühnel (li.) und Gerd Lauckner von dem Interessenkreis Jakobsweg Silberberg freuen sich über die Weihe des Pilgerkreuzes. Foto: Ralf Wendland

Aue. Beim Interessenkreis Jakobsweg Silberberg ist die Freude groß: das Gipfelkreuz, das letztes Jahr Anfang Dezember auf der rekultivierten Halde 296 am Autobahnzubringer in Aue-Alberoda aufgestellt worden ist, soll jetzt nur endlich geweiht werden. Erhard Kühnel, neben Gerd Lauckner einer der Initiatoren des Jakobsweges Silberberg, spricht vom 21. November als Termin. Doch das habe die Stadt Aue in Händen.

Kreuz ragt Sechs Meter in die Höhe

Mittlerweile habe man seitens der Stadt rund um das Kreuz größere Steine hingesetzt. Der Hintergrund, so Kühnel: "Man hat auf der Halde ein bisschen etwas Grünes angepflanzt und die Schafe, die auf der Wiese standen, haben es abgefressen." Das silberne Gipfelkreuz das jetzt fast Jahrestag hat, ist ein Beitrag der Stadt Aue zum Jakobsweg Silberberg, der an der Halde vorbeiführt. Gefertigt worden ist das Kreuz im Rahmen des Auer Holzbildhauersymposium 2014. Geschaffen und gestaltet hat es der Künstler Paul Brockhage. Bis zur Weihe musste man sich lange gedulden. Doch das nimmt man in Kauf, auch das Aufstellen des Kreuzes an sich, hatte einige Zeit gedauert.

Das Gipfelkreuz ist sechs Meter hoch. Es grüßt mit der eingearbeiteten Jakobsmuschel die Pilger und Wanderer. Beim Interessenkreis Jakobsweg Silberberg ist man froh, dass man das Kreuz aufstellen konnte. Es ist ein wichtiger Punkt. Dass es den Jakobsweg Silberberg gibt, dass er mit der gelben Muschel ausgeschildert ist und weiter ausgebaut wird, ist Gerd Lauckner und Erhard Kühnel zu verdanken.