Auer Ringer-Talente holen Bronze zur Deutschen Meisterschaft

Nächste Aufgabe steht mit den Tallinn Open

Aue-Bad Schlema

Bei den Ringern des FC Erzgebirge Aue ist die Freude groß - mit Leon Mehlhorn (-51 Kilo/K) und Willi Weiß (-65 Kilo/K) haben zwei junge Talente in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse im Griechisch-römischen Stil Bronze geholt bei den Deutschen Meisterschaften der U17 in Luckenwalde.

Bronze für Schneeberger Nachwuchsringer

„Es wäre mehr drin gewesen, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung“, resümiert Leon Mehlhorn: „Ärgerlich war, dass ich das entscheidende Duell um den Einzug ins große Finale hauchdünn verloren habe.“ In seiner Gewichtsklasse waren es 14 Teilnehmer und 7 im Pool. Er selbst hat fünf Kämpfe bestritten. Leon Mehlhorn ringt seit 10 Jahren. Dem 14-jährigen Schneeberger wurde der Sport quasi in die Wiege gelegt: „Mein Vater, mein Onkel und mein Opa, alle sind sie Ringer. Ringen ist auch mein Leben. Ich bin damit groß geworden und ohne geht es eigentlich nicht.“ Mal sehen, wie es jetzt die nächsten Jahre weitergeht, ob ich den Sprung in die Nationalmannschaft schaffe, fragt Mehlhorn: „Nächstes Schuljahr komme ich wahrscheinlich auf die Sportschule nach Leipzig, da wird dann erstmal weiter trainiert.“ Der dritte Platz sei hoch anzurechnen, sagt FCE-Coach Björn Schöniger: „Im Pool von Leon waren alle starken Ringer seiner Gewichtsklasse vertreten. Die ersten beiden Kämpfe hat Leon sicher gewonnen und er hat sich auch gegen den Favoriten Ali Mamirov von Stralsund durchgesetzt, was eine Überraschung war.“

Vize-Meister kämpft sich auf Platz drei

Willi Weiß aus Raum ist seit 12 Jahren beim Ringen, ist vor zwei Jahren Vize-Deutscher Meister geworden und jetzt Dritter: „Es waren 28 Sportler in meiner Gewichtsklasse, 14 im Pool und ich hatte sieben Kämpfe. Mit Xaver Engelhardt vom KFC Leipzig hatte ich einen richtig schweren Gegner, der letztlich auch Deutschen Meister geworden ist. Er war einfach um einiges überlegener.“ Auch Willi hat ein ganz starkes Turnier gerungen, so die Einschätzung von Björn Schöniger: „Es war Wahnsinn, was er abgeliefert hat gegen starke Konkurrenten.“

Tallin Open stehen bevor

Auch die anderen Auer Sportler, die mit am Start waren, haben sich gut verkauft, doch es hat hier und da auch das letzte Quäntchen Glück gefehlt. Viel Zeit bleibt den Talenten nicht um Durchatmen, denn schon in wenigen Tagen geht es für sie nach Tallinn in Estland, wo vom 26. bis 29. März die Tallinn Open ausgetragen werden, eine der größten Ringer-Turniere weltweit. „In Tallinn möchte ich versuchen, eine gute Platzierung zu holen. Wenn ich es unter die Top 6 schaffe, wäre ich zufrieden“, sagt Willi Weiß.

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