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Auer Schwimmer sitzen buchstäblich auf dem Trockenen

Sport Auer hoffen, dass sie bald wieder trainieren können

Aue. 

Aue. Die Schwimmer des FCE Erzgebirge Aue sitzen buchstäblich auf dem Trockenen - der normale Wettkampfbetrieb steht seit März 2020 still und das letzte Training hatten die Auer, die in ihrer Abteilung rund 200 Mitglieder haben, am 30. Oktober 2020. Philipp Epperlein, der sportliche Leiter der Abteilung Schwimmen des FC Erzgebirge Aue, sieht den Stillstand kritisch: "Deutschland wird ein Land der Nichtschwimmer. Die Tendenz war schon die ganze Zeit da, durch weniger Schwimmlehrer und auch Kürzungen des Schulschwimmens. Die Schule bildet aus, wir als Vereine und auch die Träger der Schwimmhallen, aber das reicht nicht aus, um Kindern adäquat das Schwimmen beizubringen. Es gibt heute auch eine ganze Reihe Erwachsene, die nicht schwimmen können. Und was ich selbst nicht gelernt habe, kann ich als Eltern auch meinen Kindern nicht weitergeben." In Aue sei man aktuell gut aufgestellt, weil es eine Schwimmhalle gibt und auch noch genügend Schwimmlehrer, die unterrichten. "Normalerweise steckt das Potential für uns als Verein in den Anfängerschwimmkursen und damit in den Kindertagesstätten und ein paar Kinder kommen auch von den Schulen. Doch gerade steht alles still. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass der Schulschwimmunterricht und die Kurse wieder losgehen." Auch für den Verein hofft Epperlein, dass die Schwimmhalle bald wieder genutzt werden kann: "Wir warten jede Verordnung ab und schauen, was möglich ist. Da Studien belegen, dass die Ansteckungsgefahr in Schwimmhallen geringer ist, als in Sporthallen und Fitnessstudios, hoffen wir, dass das seitens der Politik mit berücksichtig wird. Die Abgänge, die man im Verein in den letzten Monaten zu verzeichnen hatte, halten sich in Grenzen. Man hofft, dass die Schwimmer weiter zur Stange halten und nicht die Lust am Schwimmen verlieren.



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