Auerbacher Ingo Breitfeld bei den Scottish Six Days Trial

Sport Auf den Spuren seines Vaters

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Scottish Six Days Trial: Auerbacher Ingo Breitfeld auf den Spuren seines Vaters Günter. Foto: Thomas Fritzsch

Auerbach/Erzg. Die Koffer sind gepackt, Transporter samt Motorrad sind startklar: Für Ingo Breitfeld wird mit der Reise nach Fort William an der schottischen Westküste in den Highlands ein Traum wahr. Bereits Donnerstag brach er zusammen mit Vater Günter zunächst in Richtung holländischer Küste auf, um von hier aus per Fähre nach Großbritannien überzusetzen.

Der Vater startete bereis 1993 dort

Das Ziel des 36-jährigen Trialsportlers aus Auerbach ist die weltweit älteste Trial-Veranstaltung in Schottland, die seit 1911 mit einigen Ausnahmen jährlich immer am 1. Mai ausgetragen wird, die Scottish Six Days Trial. Vater Günter, selbst 31 Jahre aktiver Trialsportler, startete hier im Jahr 1993.

"Da ist die erste Etappe bis Amsterdam, das sind rund 850 Kilometer. Dann über Nacht nehmen wir die Fähre nach Newcastle, dann kommen wir früh in Großbritannien am Festland an. Von dort sind es noch 400 Kilometer bis zum Ausgangsort", zeichnet Ingo Breitfeld die Reiseroute nach.

269 Gegner erwarten ihn

In Fort William wird er einer unter 270 Trialfahrern aus der ganzen Welt sein. Was den 36-Jährigen MSC Thalheim-Fahrer, der mit 13. Jahren in den Motorrad-Trial-Sport einstieg, erwartet, weiß er: "Man kann sich im Internet einiges anschauen, ich habe daneben mit Leuten gesprochen, die schon dort waren. Nicht zuletzt hat mein Vater auch Erfahrungen diesbezüglich. Am wichtigsten sind die Technik und die körperliche Fitness. Diesbezüglich denke ich, dass es ganz gut aussieht", so der 36-Jährige.

Insgesamt wird er täglich 30 Sektionen absolvieren und an einem Tag bis zu 100 Meilen, darunter Hochmooretappen, Hängen entlang und Wasserdurchfahrten meistern.