Auf den Spuren des modernen Berggeschreis

Historie Wanderung durch geschichtenumwobenes Gebiet

Deutschneudorf. 

Deutschneudorf. Matthias Meyer wandert am 17. März auf den Spuren des modernen Berggeschreis. Das lockt seit vielen Jahren Schatzsucher auf das Gebiet rund um den Deutschkatharinenberger Fortuna-Stolln. Sie glauben hier Nazigold, das Bernsteinzimmer oder verschollene Dokumente versteckt. Neben den vielen Geschichten und Erzählungen von Zeitzeugen sind es Besonderheiten im Gelände oder verfallene Gebäude, die ihre Vermutungen immer wieder aufs Neue bestätigen.

Wanderung mit mystischen Geschichten inklusive

Seit sechs Jahren weist Matthias Meyer auf geführten Wanderungen auf diese Zeugen einer möglichen geheimen Verbringung von Gegenständen hin. Die Routen führen traditionsgemäß entlang der Wege beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze. Dieses Jahr bleibt die Wandergruppe größtenteils auf deutschem Gebiet. Start und Ziel ist traditionell am Huthaus des Fortuna-Stollns. Punkt 13 Uhr geht es los. An der etwa sechs Kilometer langen Strecke liegen unter anderem der Bahnhof Lochmühle, die Mönchszeche, die zum Glockenweg gehörende Wanderkapelle, eine abgerissene Verladerampe, der Zänkerweg und der Rasenweg. Außerdem gibt es einen kleinen Abstecher zum Nikolai-Stolln auf böhmischer Seite. Unterwegs wird der Olbernhauer das Geschehen mit mystisch, verschworen oder unglaublich klingenden Geschichten würzen.

Weitere Veranstaltungen in Planung

Wie schon in den vergangenen Jahren wird ihn Steffen Ulbricht begleiten. Auf diese Weise können die beiden auch größere Gruppen problemlos begleiten und informieren. Zukünftig soll diese geführte Wanderung rund um Deutschneudorf nicht die einzige ihrer Art bleiben. Matthias Meyer, Steffen Ulbricht und die Inhaberin des Huthauses Mandy Wagner planen bereits weitere. Termine dafür stehen allerdings noch nicht fest, werden aber im Huthaus rechtzeitig bekannt gegeben.