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Auf leisen Pfoten durch die Mischwälder

VORTRAG Wildkatze in Sachsen heimisch

Waschleithe. 

Waschleithe. Auf sanften Pfoten schleichen sie durch den Wald, verstecken sich scheu in Baumhöhlen und leben zurückgezogen vor allem in naturnahen Laub- und Mischwäldern und es braucht schon viel Glück, um sie beobachten zu können. "Die Wildkatzenforschung in Deutschland wird seit 2004 betrieben und in Sachsen beschäftigt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) seit 2012 mit dem Projekt Wildkatzenforschung", sagte Almut Gaisbauer, seit fünf Jahren Projektkoordinatorin Rettungsnetz Wildkatze Sachsen während eines Vortrages am 8. August - dem Weltkatzentag - im Multimediaraum des Natur- und Wildparkes Waschleithe.

In Deutschland leben rund 14 Millionen Hauskatzen. Der Wildkatzenbestand in Deutschland wird auf etwa 7 000 geschätzt. In Sachsen gibt es drei markante Standorte. Durch eine Wildkatzeninventur mit Lockstöcken, mit einer Baldriantinktur besprüht, werden besonders in der winterlichen Paarungszeit von vorbeistreifenden Wildkatzen markiert.

"Mit Informationsständen, Vorträgen und Ausstellungen weisen wir auf das Leben der Europäischen Wildkatze hin, weil wir erschreckt festgestellt haben, dass viele die wichtigsten Merkmale zum Unterschied zu einer Hauskatze nicht kennen. Dazu gehören ein buschiger Schwanz mit dunklen Ringen und stumpfem, schwarzen Ende, der dunkle "Aalstrich" auf dem Rücken bis zur  Schwanzwurzel und immer ein fleischfarbener Nasenspiegel. Die Sonderausstellung "Rückkehr auf leisen Pfoten - Die Europäische Wildkatze in Sachsen" ist noch bis zum 31. Oktober im Natur- und Wildpark Waschleithe zu sehen.



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