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Auf Wanderweg zur Ruhe kommen

Mein Erzgebirge Mit Gornaus Bürgermeister-Kandidat Torsten Palm

Alle Menschen haben ein Lieblingsplätzchen: Für manche ist es der eigene Garten, für andere die pulsierende Einkaufsmeile. Was verbindet sie mit diesen Orten, warum fühlen sie sich gerade dort wohl?

Persönlichkeiten der Region zeigen im BLICK ihr liebstes Fleckchen Erzgebirge.

Durch seine Arbeit als Sachbearbeiter und stellvertretender Abteilungsleiter der Baurechtsabteilung der unteren Bauaufsicht Chemnitz ist Torsten Palm enorm eingespannt. Um dennoch zur Ruhe zu kommen, hat er sich Meditationstechniken angeeignet. "Aber es geht auch anders", sagt der 51-Jährige und richtet den Blick auf die Kirche von Witzschdorf und die herrliche Landschaft rings herum. Dabei steht er auf einem Wanderweg in Richtung Waldkirchen, der seit Ende der 1990er-Jahre zu seinen Lieblingsorten gehört. Damals zog der gebürtige Karl-Marx-Städter mit seiner früheren Frau nach Witzschdorf und ging oft hinaus in die Natur. Obwohl Palm in einer Großstadt aufwuchs, war er schon als Kind gern bei seinem Onkel und half in dessen Stall bei der Betreuung der Kühe mit. Deshalb lernte er auch ursprünglich den Beruf des Zootechnikers für Rinderzucht, ehe er in der Wendezeit umschulte und es zu einem Verwaltungsfachwirt mit Diplom brachte. Aufgaben gemäß entsprechender Richtlinien so umzusetzen, dass sie zur bestmöglichen Lösung führen, lautet sein Ziel. "Ich bin ein Verwalter", sagt der Gornauer Bürgermeister-Kandidat über sich. Als Vorstandsmitglied des Bundes Freier Wähler Gornau, zu dem er seit 2001 gehört, hat er in politischer Hinsicht die gleichen Prinzipien. Bücher und Theaterbesuche stellen für den Zschopauer eine wichtige Inspiration dar.

Doch die besten neuen Ideen kommen ihm, wenn er wieder einmal an der Witzschdorfer Kirche auf den schönen Wanderweg abbiegt.



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