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Aufgaben annehmen ohne zu klagen

Das Wort zum Sonntag von René Wiechmann

Es gibt genug Gründe um zu sagen: Ich bin zu jung oder ich bin zu alt, für die eine oder andere Aufgabe. Im Jeremiabuch wird versucht, die Erfahrungen von Kriegschaos und Widerstand, Niederlagen und Überleben im Alltag zu deuten und ihnen Sinn abzugewinnen. Der Anfang des Buches erzählt von der Berufung Jeremias in diese Aufgabe, in der er von allen angefeindet und bedrängt wird. Jeremia hört die Stimme Gottes, die ihm sagt: Im Mutterleib schon habe ich dich dafür ausgewählt. Nein, schreit der Prophet, ich kann das nicht. Doch Gott bleibt dabei: Es ist deine Aufgabe. Ich bin mit dir.

Ich kenne eine Gemeinde, die lebt von den Gottesdiensten am Sonntag und guten Taten im Alltag. Nach dem 2. Weltkrieg gegründet, ist aus ihren ersten sozialen Programmen ein mittlerweile vielfältiges Angebot mit Hilfen zur Alltagsbewältigung für die Menschen hervorgegangen. Zu den ersten Sozialprogrammen gehörte ein Ferienerholungsprogramm für Kinder. Dann sagte einer: "Die Kinder brauchen euch auch im Alltag, nicht nur in den Ferien."

Jene kleine Gemeinde hat sich neuen Aufgaben gewidmet. Nicht stöhnend oder mit Leidensmiene. Vielmehr strahlt sie eine ansteckende Lebensfreude aus. Sie sagen: Uns erwächst aus dem Evangelium die Kraft für all diese Aufgaben.



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