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Am Donnerstag sind auf dem Fichtelberg Sturmböen bis 70 km/h aus Ost bis Südost angekündigt. Foto: Adobe Stock / Archeopix / Wirest
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Winter in Sachsen sorgt für glatte Straßen: Weitere Schneemengen angekündigt - Sturmböen am Donnerstag auf dem Fichtelberg erwartet
Der Winter zeigt sich weiterhin präsent: Seit Ende 2025 kommt es in vielen Teilen Deutschlands immer wieder zu Schnee und glatten Straßen. Am Mittwochmorgen war insbesondere Sachsen betroffen. Im Erzgebirge fielen innerhalb kurzer Zeit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Die Schneemengen führten regional zu Behinderungen im Straßenverkehr, blieben jedoch im erwartbaren Rahmen eines winterlichen Wettereinbruchs.
Vor allem auf Nebenstrecken kam es zeitweise zu Einschränkungen. Auf der S 222 zwischen Wolkenstein und Annaberg-Buchholz ging vorübergehend nichts mehr. Mehrere LKW blieben an Steigungen hängen und mussten auf Unterstützung durch den Winterdienst warten. Autofahrer mussten sich auf glatte Fahrbahnen einstellen und ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Größere Unfälle wurden zunächst nicht gemeldet.
Der Winterdienst war erneut im Einsatz und reagierte auf bekannte Problemstellen. Teilweise wurden Straßen gleichzeitig mit zwei Fahrzeugen geräumt und gestreut, um die Befahrbarkeit schnellstmöglich wiederherzustellen. Auch Anwohner waren gefordert: Mit Schneeschiebern und Schneefräsen wurden Einfahrten und Gehwege geräumt.
Laut Wetterprognosen sorgt eine Luftmassengrenze bis Donnerstagabend für weiteren Schneefall. In Teilen Deutschlands könnten nochmals über 20 Zentimeter Neuschnee hinzukommen. Ob und wann eine nachhaltige Wetterberuhigung einsetzt, bleibt abzuwarten. Bis dahin ist weiterhin mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es in der Region winterlich. Ein Tief über Ostdeutschland verlagert sich weiter nach Polen, rückseitig strömt mit einer Nordostlage erneut kältere Luft ein. Gebietsweise treten noch Schneeschauer auf, die sich am Nachmittag ins Bergland zurückziehen. Im Erzgebirge sind lokal weitere 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Entsprechend besteht erhöhte Glättegefahr. In der Nacht zum Donnerstag kann zudem überfrierende Restnässe für rutschige Straßen sorgen.
Im Bergland herrscht leichter Dauerfrost zwischen 0 und minus 3 Grad. In der Nacht zum Donnerstag wird verbreitet mäßiger Frost zwischen minus 4 und minus 8 Grad erwartet. In den Kammlagen des Erzgebirges sind bei auffrischendem Ostwind Schneeverwehungen möglich.
Am Donnerstag sind auf dem Fichtelberg Sturmböen bis 70 km/h aus Ost bis Südost angekündigt. In den Kammlagen können einzelne Windböen um 50 km/h auftreten.
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