Auflagen veränderten das Streckenprofil

Sport Begeisterung am Sprunghügel in Lugau

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Positionskämpfe am Sprunghügel sind für die Zuschauer besonders spannend. Foto: Leischel/Archiv

Lugau. Obwohl der Motorsportclub Lugau seinen Trainingsbetrieb auf Grund von Auflagen im Jahre 2011 zeitweise etwas einschränken musste, konnte das der Sportbegeisterung keinen Abbruch tun. Die Rennstrecke auf der ehemaligen Gottes-Segen-Schacht-Halde ist seit 1983 in Betrieb.

Viele Veränderungen und Verbesserungen am Streckenprofil wurden seither durchgeführt. Im Jahr 2015 wurden zur Europameisterschaft noch kleinere Modifikationen durchgeführt. Damit wollten die Clubmitglieder für die Zuschauer die Strecke noch attraktiver gestalten.

Lärmschutz ist ein wichtiger Punkt

Im vorigen Jahr musste noch ein etwa 2,50 Meter hoher und 16 Meter langen Erdhügel aufgeschüttet werden. "Dieser entstand in Lugau im Bereich der Westkurve kurz vor dem Zielsprunghügel. Das Vorhaben hatten wir bei der Stadt anmelden müssen, den dieses Areal der Halde gehört der Stadt Lugau und wurde nach der Beratung durch den Technischen Ausschuss zu unserem Gunsten entschieden", sagte Ole Stark.

Grund für die Böschungserhöhung ist eine Verbesserung des Lärmschutzes und der Sicherheit für Zuschauer bei Rennveranstaltungen. Die Clubmitglieder hatten mit den Maßnahmen im Zuge der Vorbereitungen auf das Rennen am 2. Oktober 2016 in Angriff genommen. Dann stand das notwendige Gerät für die Aufschüttung zur Verfügung. Die Basis dafür wurde bereits geschaffen. Abschließend wurde der Erdwall noch begrünt.

95 Prozent der Strecke sind einsehbar

Nach dem Umbau im Jahre 2011 hat die Strecke aber weitestgehend ihr heutiges Profil behalten. Seitdem können die Zuschauer zu etwa 95 Prozent die Rennstrecke einsehen. Zuschauerstimmen haben bestätigt, dass sie deshalb gern nach auf die Lugauer Halde kommen, weil sie hier das ganze Rennen beobachten können.

Die Unterführung am Sprunghügel lässt auch einen Stellungswechsel während des Rennens zu.