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Aufruhr in Gornsdorf: Schwan erklärt Freibad zu seinem Revier

Tierrettung Zur Rettung musste ein Jagdpächter hinzugezogen werden

Gornsdorf. 

Gornsdorf. Wenn am frühen Morgen ein Schwimmmeister sein Bad betritt, schaut er natürlich zuallererst auf die Wasserfläche. Genau das machte am Sonntag Peter Schmelz.

Schmelz ist der Bademeister im schönen Naturbad in Gornsdorf - und kam aus dem Staunen nicht heraus, als er einen Schwan erblickte. Quietschvergnügt, so könnte man meinen, zog der majestätische Vogel seine Bahnen. So eine Situation hatte der Schwimmmeister noch nicht erlebt.

Badewetter war für den Sonntag angekündigt und einige Badegäste waren schon im Bad. Der Badebetrieb musste jedoch kurzzeitig unterbrochen werden, denn der gefiederte Freund war nicht von der Wasseroberfläche zu bekommen. Zudem fing er noch an, sein "neues Revier" zu verteidigen.

Schwan bleibt stur

"Wie geht man mit so einer Situation um?", dachte sich Schmelz. Schwan-Experten wurden befragt und die Polizei informiert- Doch die konnte erst einmal nicht weiter helfen. Schmelz schickte also eine Anfrage zur Rettungsleitstelle in Chemnitz.

Dort hatten die Mitarbeiter die Kontaktdaten der zuständigen Jagdpächter parat, die in so einem Fall für die Wildtierrettung verantwortlich sind. In Gornsdorf ist hierfür Ralf Auxel zuständig, der so schnell wie möglich ins Bad fuhr. Zwischenzeitlich watschelte der Schwan schon von der Liegewiese zurück zum Beckenrand im Wasser - nach drei Fangversuchen waren die Retter jedoch endlich erfolgreich. Der Höckerschwan wurde dann außerhalb des Geländes in die Freiheit entlassen.

Schwimmmeister Schmelz stellt sich nun die Frage: "Kommt er wieder?"



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