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Chemnitz

Aufstieg! Radballer spielen 2. Liga

Radball Zweite Mannschaft der SG Niederlauterstein hat Grund zum Feiern

Niederlauterstein. 

Niederlauterstein. Die Radball-Abteilung der SG Niederlauterstein wird kommende Saison erstmals mit zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga vertreten sein. "Zu der DDR-Liga-Zeiten hat es so etwas schon mal gegeben, aber nach der Wende noch nicht", freut sich Sektionsleiter Christian Langer über den Erfolg. Einmalig war auch die Stimmung in der heimischen Turnhalle, als zahlreiche Fans Hendrik Neubert und Paul Simon in der Aufstiegsendrunde zur 2. Bundesliga nach vorn peitschten.

Bis zum Ende blieb es spannend

Anfangs schien der Erfolgsdruck die Gastgeber allerdings zu hemmen. "Das erste Spiel ging total in die Hose", sagt Langer über die 3:8-Niederlage gegen die RSG Ginsheim III. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt, doch die Fans bauten ihr Team wieder auf. So gelang im zweiten gegen Reichenbach ein 2:1-Sieg, auch wenn er laut Langer "glücklich und etwas zittrig" war. Eng ging es wenig später auch gegen den RVM Bilshausen zu. Diesmal konnten die Niederlautersteiner froh sein, beim 3:3 noch einen Punkt gerettet zu haben, denn dieser bescherte ihnen zum Abschluss ein echtes Endspiel.

Gegen den RSV Waldrems hätte schon ein Remis das Scheitern bedeutet. "Die Jungs mussten gewinnen", sagt Langer - und das taten sie dann auch: "Nach einem 0:2-Rückstand spielten sie sich in Trance." Letztlich feierte das SGN-Duo einen 8:3-Sieg und damit den Aufstieg in die 2. Liga, wo Hendrik Neubert auf seinen Bruder Lucas treffen wird, der mit Marco Buschbeck bereits auf nationaler Ebene aktiv ist.



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