Aus Grundschule wird Dorfgemeinschaftshaus

Massnahme Umbauarbeiten in Gornsdorf sollen noch in diesem Jahr beginnen

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Die ehemalige Grundschule in Gornsdorf wird zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Gornsdorf. Etwa eine Million Euro soll der Umbau der ehemaligen Grundschule in Gornsdorf zum Dorfgemeinschaftshaus kosten. 345.000 Euro werden dabei durch eine Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahme und 508.000 Euro durch die Leader-Förderung "Vitale Dorfkerne" übernommen. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt rund 150.000 Euro.

Zahlreiche Arbeiten stehen an

"Im Rahmen der Umbauarbeiten wird noch in diesem Jahr ein Anbau abgerissen, wodurch der Schulhof der neuen Grundschule vergrößert werden kann. Außerdem muss das gesamte Gebäude trockengelegt werden", sagt Andrea Arnold. Die 45-Jährige ist seit 2013 die Bürgermeisterin der Gemeinde Gornsdorf.

Im nächsten Jahr soll ein Fahrstuhl eingebaut und die Fluchttreppe umgebaut werden. Außerdem sollen im Erdgeschoss ein neuer Sanitärtrakt und eine Ausgabeküche mit Speiseraum entstehen, der zukünftig von den Grundschülern genutzt wird. Zudem werden Fenster, Elektrik und die Dämmung erneuert. Die restlichen Räume werden alle renoviert und gegebenenfalls auch umgebaut.

Wie werden die Räume künftig genutzt?

In die neuen Räume werden unter anderem das Strumpfmuseum, die Bibliothek, die Ortschronik und der Schnitzverein einziehen. "Außerdem sollen in einem Raum auch Kunstwerke von Gornsdorfer Künstlern ausgestellt werden. Über die Nutzung drei weiterer Räume soll noch entschieden werden, die Schaffung neuer Parkflächen steht aber bereits jetzt schon fest", sagt Andrea Arnold.

Das Gebäude, in das das neue Dorfgemeinschaftshaus ziehen wird, wurde 1881 gebaut und bis auf wenige Ausnahmen bis letztes Jahr ausschließlich als Schule genutzt.