Aus zwei Wohnungen wird eine

Umbau Wohnungsgenossenschaft passt sich den Bedürfnissen an

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Sebastian, Hanna und Andrea Macherius sowie Gunter Schröter (v.l.) sitzen am Tisch im neuen großen Wohnzimmer. Der Tisch steht im ehemaligen Schlafzimmer. Der Wanddurchbruch ist noch erkennbar. Foto: Jan Görner

Pockau. Eine umfangreiche Baumaßnahme hat die Wohnungsgenossenschaft Lengefeld-Pockau realisiert. Sie hat zwei kleine Wohnungen mit einander verbunden und so eine große mit viel Platz geschaffen. Damit hat sie auf die Bedürfnisse einer jungen Familie reagiert. Als Andrea und Sebastian Macherius im März 2015 in die kleine Wohnung in die Straße des Friedens gezogen war, reichten den frisch gebackenen Eheleuten die 47 Quadratmeter aus. Selbst als Töchterchen Hanna das Licht der Welt erblickte, waren sie damit noch zufrieden.

Dann kündigte sich abermals Nachwuchs an und sie wussten, dass es mit Hanna und Lydia zu eng in der Wohnung werden würde. Freie Wohnungen standen innerhalb der Genossenschaft nicht zur Verfügung. "Bei uns sind alle 265 Wohneinheiten belegt. Ich kenne in Sachsen keine weitere Genossenschaft, in der das genau so ist", so der Vorstandsvorsitzende Gunter Schröter.

Die junge Familie ging auf die Suche nach einem Haus, ohne fündig zu werden. Dann wurde die Nachbarwohnung unerwartet frei. "Ich habe den beiden die Zusammenlegung der beiden Einheiten angeboten, und sie waren begeistert", so der Vorstandsvorsitzende. Vier Wochen hat der Bau gedauert. Die Familie zog während der Bauzeit in den Bungalow ihrer Eltern. "Das Ergebnis ist einfach ein Traum, und wir können in dem Umfeld wohnen bleiben, das uns gefällt", so der 28-Jährige.

Mitgliederpflege ist Gunter Schröter wichtig. Mehrere Wohnungen wurden den Bedürfnissen der Mitglieder entsprechend barrierefrei umgebaut. Außerdem entstand in Lengefeld eine Maisonette, bei der zwei übereinanderliegende Wohnungen miteinander verbunden worden sind. Die beiden Etagen sind durch eine Wendeltreppe miteinander verbunden.