Ausbau des Chemnitzer Modells: Arbeiten in Zwönitz laufen

Projekt Fortschritte auch im Winter erkennbar

Zwönitz. 

Zwönitz. Der Ausbau des Chemnitzer Modells in Richtung Aue kommt auch in den Wintermonaten voran, wie es vom Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) heißt. In Zwönitz wird im Bereich des Bahnhofes aktuell gearbeitet. Dort hat man altes Gleismaterial entfernt, neue Gleise sollen verlegt werden. Die Bahnanlage wird gegenwärtig verbreitert. Damit schafft man Platz für ein zweites Gleis, was eingebracht werden soll. Die Rede ist auch von einem zweiten Bahnsteig.

Fertigstellung im April?

Die Vorstellungen gegen in Richtung Begegnungsstelle. Dafür ist Zwönitz vorgesehen. Am Bahnhof der Stadt sollen künftig zwei Citylinks aus beiden Richtungen kommend, gleichzeitig halten können. Die Arbeiten haben bereits im alten Jahr im Oktober begonnen. Jetzt heißt es, dass man höchstwahrscheinlich die neuen Gleise im Frühjahr verlegen wird. Vor Ort spricht man vorsichtig davon, im Monat April fertig sein zu wollen. Im Rahmen der Maßnahme wird es auch einen Zeitraum geben, wo der Bahnübergang gesperrt sein wird, denn auch dieser soll erneuert werden.

Gesamtkosten von 65 Millionen Euro

Voraussichtlich wird die Sperrung in den Osterferien passieren. Autofahrer müssen sich dann darauf einstellen, denn viele nutzen die Straße, die von den Gleisen gequert wird, als Zufahrt zur Stadt. Bis die ersten Züge zwischen Chemnitz und Aue durchrollen, dauert es noch einige Zeit. Das Gesamtprojekt umfasst den Ausbau des Chemnitzer Modells auf einer Strecke von 47 Kilometern Länge. Dabei hat man insgesamt sechs Bahnhöfe und neun Brücken, die saniert werden. Die Gesamtkosten des geplanten Ausbaus belaufen sich auf rund 65 Millionen Euro.