Ausbildungsmesse Erzgebirge in Aue gut besucht

Ausbildung 85 Aussteller verschiedener Branchen haben sich präsentiert

Aue. 

Aue. Bei der Ausbildungsmesse Erzgebirge, die gestern in der Auer Neustadthalle gelaufen ist, haben sich 85 Aussteller aus verschiedenen Branchen, Bundeswehr und Polizei und ebenso weiterführende Schulen präsentiert und jungen Leuten berufliche Perspektiven im Erzgebirge aufgezeigt. Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge ist froh, dass man die Messe in Corona-Zeiten hat durchführen können mit einem entsprechenden Konzept und das die Resonanz sehr positiv war: "Personell ist es ein höherer Aufwand, das ist keine Frage. Alle sind sehr rücksichtsvoll gewesen und nur so kann es funktionieren. Die Jugendlichen und Eltern brauchen Orientierung, diese Tradition wollten wir nicht unterbrechen." Der Fachkräftemangel sei weiterhin ein großes Thema. Man steuere in der Form auf große Probleme zu, so Lißke, der ganz klar sagt: "Digitalisierung löst das Problem auch nicht. Das ist nur ein Schein. Es gibt viele Dienstleistungen, die einfach von Menschen erbracht werden müssen. Bei der Ausbildungsmesse gehen wir in die Breite mit Industrie, Handwerk, Dienstleistungen, den Sozialen Bereichen bis hin zu Verwaltungen."

 

Weitere Ausbildungsmesse geplant

Auf der Ausbildungsmesse gab es viel Spannendes in Fragen Ausbildung zu entdecken. Das beispielsweise 3D-Drucker mittlerweile auch im Bäckerhandwerk eine Rolle spielen, ist eindrucksvoll gezeigt worden. Vor Ort hatte man einen solchen Drucker am Netz, durch den kleine Figuren aus Schokolade und Marzipan entstanden sind. Diese Dinge werden zur Dekoration genutzt. Die nächste Ausbildungsmesse ist am 7. November in Marienberg geplant und man hoffe, diese auch durchführen zu können, so Matthias Lißke mit Blick auf die Entwicklung der aktuellen Infektionszahlen.