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Erzgebirge

Ausstellung zur Geschichte des Passionsspiels

VEREINE Passionsspielverein Zschorlau präsentiert sich in Bibliothek

Zschorlau. 

Zschorlau. Alle fünf Jahre tritt der Passionsspielverein Zschorlau mit seinem Passionsspiel an die Öffentlichkeit. Nach der außerordentlich positiven Resonanz der Besucher auf die sechs Aufführungen der ersten Spielzeit im Jahr 2000 waren sich alle Beteiligten einig: das Spiel soll wiederholt werden und es wäre gut, wenn sich daraus, wie in anderen Passionsspielorten, eine Tradition entwickeln würde.

Gesagt, getan: Am 2. September fanden sich 73 Mitwirkende aus der Evangelisch-Lutherischen und der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie der Landeskirchlichen Gemeinschaft aus den Ortsteilen Zschorlau, Albernau und Burkhardtsgrün zusammen und gründeten den "Passionsspielverein Zschorlau e. V." "Wir treffen uns mindestens zweimal jährlich - einmal zur jährlichen Mitgliederversammlung, zum anderen aber auch gemeinsam mit unseren Familien zu einer vom Verein organisierten Veranstaltung", sagte Anett Klug, die nun ebenfalls zu den Mitgliedern zählt.

Neue Ausstellung in der Bibliothek

Die letzte Aufführung fand also im April 2015 statt. Zwei Jahre zuvor gab es eine Ausstellung zur 800-Jahrfeier von Zschorlau zum Schul- und Heimatfest im Jahre 2013. Die Ausstellung informierte zur Geschichte des Passionsspiel und des Passionsspielvereins im Jugendhaus. Zum Festumzug war der Verein mit einem eigenen Bild dabei.

"Wir präsentieren die neue Ausstellung vom 1. Dezember 2018 bis zum 28. Februar 2019 in der Bibliothek. Ab September 2019 beginnt bereits der Kartenvorverkauf für die Aufführungen im April 2020 und ab dem neuen Jahr laufen auch die Proben an. Die Männer lassen sich sogar in dieser Zeit die Haare und Bärte wachsen, um z.B. in die Rollen des Hohen Priesters Kaiphas oder in einen römischen Centurio zu schlüpfen", sagte Gina Maekler von der Bibliothek.