AWO in Schneeberg ist auf Spenden angewiesen

Aktion Antrag auf Unterstützung gestellt

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Karsten Wilhelm ist Geschäftsführer der AWO Erzgebirge. Foto: Ralf Wendland

Schneeberg. Die CDU-Fraktion des Schneeberger Stadtrates hat einen offiziellen Antrag an die Stadt Schneeberg gestellt. Dabei geht es darum, dass der AWO am Standort Schneeberg finanzielle Mittel bereitgestellt werden sollen. Karsten Wilhelm, Geschäftsführer der AWO Erzgebirge erklärt dazu: "In Schneeberg haben wir mit der Begegnungsstätte, der Tafel und der Kleiderkammer Bereiche, die sich selbst nicht tragen. Dort hat man die Jahre immer Fördergelder, Spenden und Zuschüsse genutzt."

Verlust von Fachkräften

Man habe versucht mit Projekten vieles über Wasser zu halten. "Allerdings sind die Finanzierungen jetzt teilweise rückläufig", so Wilhelm. Für die Leute vor Ort sei es schwierig, immer in Projektzeiträumen zu denken und sich immer Gedanken machen zu müssen, wie es nach Ablauf weitergehen kann. Man habe dadurch auch schon Fachkräfte verloren, weil man nie weiß, ob es weitergeht und ob eine zukünftige Finanzierung gewährleistet ist, weiß Wilhelm.

Ziel: Sicherheit für alle Bereiche

Der Geschäftsführer hat ein Ziel: "Wir wollen die Bereiche Begegnungsstätte, Tafel und Kleiderkammer auf sichere Beine stellen, um für uns einen Puffer zu haben, Projektzeiträume überbrücken zu können." Das einjährige Projekt "ERZ" ist noch aktuell, allerdings läuft es Ende des Jahres aus. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, das Ganze um 36 Monate zu verlängern und haben das auch fristgerecht beantragt. Wir wissen allerdings nicht, ob und wann die Bewilligung kommt und bis dahin hängt eine Mitarbeiterin in der Luft. Wir wollen unser Geld einfach ein stückweit dafür einsetzen, um solche Lücken zu schließen."